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Was kostet digitale Souveränität?
Die Debatte wird oft über die Kosten geführt, aber man muss die Gegenrechnung aufmachen: Was kostet der Kontrollverlust, ein plötzlicher Vendor-Lock-in mit drastischen Preiserhöhungen oder eine existenzbedrohende Datenpanne? Investitionen in digitale Souveränität, wie cloud-agnostische Technologien oder verlässliche Backups, sind Investitionen in die geschäftliche Kontinuität und Resilienz.
Sie kostet vor allem Mut und Zeit 😉 In einer anderen Antwort habe ich schon ausgeführt, dass wir in vielen Fällen ein oversizing erleben. 100% Lösung vor 5-10% Bedarf. Da gilt es genauer hinzuschauen. Und in gleicher Weise eben auch zu schauen, welches Risiko ist wo "verbaut"? Manche Abhängigkeit kann man sich ja durchaus "leisten" - andere ist hochkritisch. Wir sehen es aktuell an der Straße von Hormus - und es gibt viele andere Handelswege, die über Jahre z.B. unter chinesische Kontrolle gebracht wurden (ganz zu schweigen von den vielen Unternehmensübernahmen in Europa und speziell auch in Deutschland).
Wichtig ist das Risikomanagement: Welche Prozesse sind die Hauptschlagader meines Unternehmens? Wo sind diese einer Bedrohung ausgesetzt? (Bedrohung ist alles, eben auch Abhängigkeiten) Darauf aufbauend kann ich Schritt für Schritt einen Fahrplan entwickeln - ohne mein Budget zu sprengen, denn vieles muss ja nicht so bleiben, wie es heute ist (weil über Jahre oder Jahrzehnte als Stückwerk - um nicht zu sagen als Flickwerk - gewachsen)
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