Marco Wehler ist Geschäftsführer (CEO) der DextraData GRC Technologies GmbH
und verantwortet die strategische Weiterentwicklung der GRC-Plattform GRASP German GRC.
Mit über 15 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie, Produktentwicklung und Unternehmensführung beschäftigt er sich insbesondere mit den Themen Governance, Risk & Compliance, Informationssicherheit und digitaler Souveränität.
Sein Fokus liegt darauf, regulatorische Anforderungen durch intelligente Technologien und den Einsatz künstlicher Intelligenz in praxistaugliche Lösungen zu übersetzen. Als Host des Podcasts German GRC diskutiert er zudem regelmäßig mit Experten über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft von Governance, Risk & Compliance.
Schonschek: 5 Minuten IT-Sicherheit Dextra Data hier auf der it-sa direkt an eurem schönen Stand. Marco, freut uns, dass wir hier sein können. Und außer, dass ich hier einiges mit Halloween sehe, sehe ich hier ganz viel mit Thema Risiken, compliance. Wir lesen hier Governance Risk und compliance GRC, aber nicht mehr das. Wir lesen auch German. Was hat denn damit auf sich?
Marco: Ja, es gibt natürlich viele Anbieter, die im Bereich Datenschutz, Informationssicherheit, Business Continuity Management, Internal Audit unterwegs sind. Der Markt ist in weit teilen dominiert durch amerikanische Anbieter und wir sagen na, wir brauchen ih aus Grund von ähm ja Entwicklung, die wir glaube ich alle kennen, äh die Unsicherheiten sind, sei es jetzt vom Westen oder vom Osten, brauchen wir die Souveränitäten. Souveränität wollen wir hochhalten. Deswegen sagen wir, na, wir hosten in Deutschland, wir hosten unter anderem bei der Stackage, wir hosten aber auch in Zweifelsfall on Premise. Wir entwickeln komplett aus Deutschland. Ähm den Spall sind wir ein rein deutsches Unternehmen. Ähm weil wir eben alles unter Kontrolle und das ist Teil des das des Leistungsversprechen, was auch als Software
Schonschek: und das freut uns natürlich gleich doppelt, weil ihr seid ja auch aus dem Ruhrgebiet.
Marco: Korrekt.
Schonschek: Westfälische Hochschule steht ja hinter dem Marktplatz IT-Sicherheit und da haben wir gleich noch mehr Gemeinsamenteilit.
Marco: Genau.
Schonschek: Ich lese hier etwas, was auch ein ganz wichtiger Punkt ist auf der it-sa und zwar das Thema KI Agent.
Marco: Ja,
Schonschek: welche Rolle spielt das denn in dem Zusammenhang, wenn man seine Compliance äh einhalten möchte, nachweisen möchte, was kann da ein KI Agent leisten?
Marco: Ja, total viel. Also das große das große Thema ist, wir haben ein im gesamten deutschprachigen Raum und insbesondere auch in Deutschland einen massiven Nachholbedarf, was der IT Security angeht, aber auch Object Security muss man sagen. So und wir haben nicht die Menschen, um das alles von Hand zu machen. Die fehlen, die werden wir auch nicht kurzfristig ausbilden und selbst wenn wir sie ausgebildet haben, fehlt ih die Erfahrung, die man baut die Welt dreht sich wel. Das heißt, wir müssen ganz viel über Technologie machen, wir müssen ganz viel über Automatisierung machen und wir müssen uns virtuelle Unterstützung holen. Und das sind in dem Fall agentische KI und so weiter. Auch da wieder die Frage, krieg kriege ich das sicher. Das heißt, es muss wir haben da einen komplett agnostischen Ansatz und sagen ja, du bringst deine KI Agenten, deine LM Systeme mit oder wir stellen sie zur Verfügung. Wir können sie auch lokal betreiben. Die komplette Transparenz und Offenheit, die liegt allerdings im System und bei dir als Hunduk. Und was können wir machen? Wir können natürlich Prozesse automatisieren, wir können Fassung machen. Wir können aber auch, wenn ich über Datenschutzbeauftragte spreche oder Informationssicherheitsbeauftragte, BCM verantwortliche, die sind ja im Unternehmen nicht alles allein, sondern die sind angewiesen darauf, dass viele Mitarbeiter einfach an der Stelle helfen und unterstützen. Die machen das aber nicht tagtäglich, sondern sie die ist das ja was Besonderes. Und da braucht man in Zweifelsfall einen virtuellen Ansprechpartner, der mir hilft, der mir eine Sachen erklärt, der mir Sachen schon vorausfüllt, der mich auf Dinge hinweist und so weiter. Das heißt, wir multiplizieren den Datenschutzbeauftragten, wir multiplizieren in Sicherheitsbeauftragten durch digitale Systeme, aber kontrolliert Human and the und die LNM Systeme sind compact agnost.
Schonschek: Das heißt, Dinge, die man in den Umfragen immer wieder liest, oh kommt nein, es macht so viel Aufwand oder wir sind uns nicht sicher, wie das geht.
Marco: Ja,
Schonschek: ja, ist aber wie du sagst ganz wichtig, man muss Vertrauenswürdigkeit haben. Man muss wissen, was für ein System steckt dahinter, wo ist der Krieg, wo ist die Cloud, was ist mit Souveränität? Deshalb eine German GRC lösen. Das haben wir jetzt hier, glaube ich, ganz gut verstehen können.
Marco: Wobei wir nicht wobei wir nicht gegen Hyperscaler und so weiter sind. Also, wenn er jemand AS beispielsweise haben möchte, dann kann er das bekommen. Das ist ja eine Risiko Risikodiskussion, die jemand zu sich führen musst und wir haben ja nicht einen Kiert, sondern wir haben verschiedene, die abhängig von der Risikoklasse, abhängig vom Einsatzgebiet unterschiedliche Sachen machen. Die können ja auch ganz unverfängliche Sachen machen und dann nehme ich ein günstiges Scaler Modell, was ich ja nehmen kann. Wenn ich aber in hochkritischen Bereichen gehe, dann brauche ich ein anderes Modell, dann brauche ich eine andere Sicherheitsform. Und aus meiner Sicht ist es ähm ja einfach falsch zu sagen, ja, ich mache Datenschutz, ich ma Informationssicherheit, ich mach das alles, bin compliant und dann sage ich, ja, aber selber die Instrumente, die ich nutze, da weiß ich nicht so genau, was dahinter steckt. Das funktioniert nicht. Das ist irgendwie, da betrügt man sich selbst auch. Das ist eine Risikoabwägung, aber unsere Entscheidung als Crash Gerc ist da eindeutig sagt absolute Kontrolle, absolute Transparenz, absolute Souveränität.
Schonschek: Genau, weil souverän-
Marco: und vielleicht noch zusätzlich, was sagt denn, wenn ein System abgestellt wird? Was sagt denn, wenn ein System dann nicht mehr funktioniert? Was sagt dann, wenn ne Amerikaner wieder sagen, das neue Modell, das Smack und dann bricht es ja zusammen und das kann nicht sein. brauchen sind auch bei KI Systemen und auch bei GLC Systemen. Wir brauchen das so farliche Backups, wenn man sieht also ganz wichtig bei Souveränität, also einerseität Wahlfreiheit mit Blick auf Risikoklassen, die dass du gesagt hast, was kann ich wofür verwenden, aber auf die Unabsänglichkeit, dass man sagt, ich kann dich nicht in den Logine Effekt begeben. Ich muss wissen, ich kann ja auch dann äh bei Bedarf auf ein anderes Modell gehen, sodass ich nicht kill switch von anderer Seite und heißt es ja jetzt stehe ich da und wir müssen das auch gar nicht über Gefahren argumentieren, wir können das auch einfach über Kosten argumentieren. Wir wissen, dass die großen Anbieter wie ChatGPT, Anthropic, wie sie alle heißen, dass absolut kein Geld verdienen mit ihren Modellen. Die werden irgendwann in die Situation kommen, Geld verdienen zu müssen. So und das heißt, wer kann das dann noch möglicherweise bezahlen und so weiter. So da auch Kostentransparenz, Kostensuveränität zu haben, Planungssicherheit und die Möglichkeiten. Wir bieten da an der Stelle ein Ökosystem, damit die Entscheidung, die Hohheit bei den Nutzer und beim Unternehmen liegt und nicht bei Dritten. Das kann nicht sein.
Schonschek: Und wenn man jetzt hier zu euch auf den Stand kommt, also da gibt’s ja nicht nur hier diese schönen Spinnenweben Spinnen.
Marco: Ja.
Schonschek: Äh was kann man hier noch so erleben? Demonstriert ihr das? Weil was was macht man jetzt? Ihr habt sogar ein Gewinnspiel.
Marco: Ja. Ja. Was man was man bei uns nicht finden wird, ist irgendwie ein Katalog und guck dir das an. Also wir haben natürlich ein zwei Flyer, sondern wir haben jetzt hier vier Stände ob zum Teil mit Partnern, die dann Datenschutz Informationssicherheitsberatung haben und an den Ständen kann man sich das Produkt anschauen. Man kann auch selber klicken, man kann selber erleben. Wir machen alles am Produkt, nicht irgendwie äh theoretisch und wir haben auch ähm wir nennen es GRC Next Generation. Namen auch etwas dabei, wo wir sagen, das ist die Zukunft des GC, das ist noch ein bisschen Zukunft, aber das ist auch laufig, man kann es sehen, man kann es erleben, wir wollen die Leute einladen uns zu sagen, die Fleute sollen uns sagen, das geht in die richtige Richtung, das geht nicht in die richtige Richtung, da müsst ihr noch mehr, also wir wollen diesen Dialog, deswegen sind ganz viele Fachleute von uns auch gerade hier und weniger Vertrieb, ne? Mehr Fachleute, weniger Vertrieb, das ist das eine. Und zum anderen haben wir natürlich auch ein bisschen Gamification mitgebracht. Also man kann ja einfach mal sein bisschen zur Informationssicherheit Business Continuity auf Zeit testen, weil oftmal ist es ja kritisch. Ja. Und der der am besten ist und nicht den intern der Firma und auch nicht von den Partnern, der äh kann einen also AirPods gewinnen.
Schonschek: Sehr viele viele gute Gründe hier vorbeizukommen. Da kann ich Sie liebe Zuschauer, liebe Zuschauer auch mal wundern, kommen Sie vorbei. Wir sind jetzt hier live auf der it-sa und haben hier wieder einen sehr schönen spannenden Stand. Herzlichen Dank.
GRASP ist ein Tool für ISM, BCM und Datenschutz, das bei der Etablierung und Verbesserung dieser Bereiche hilft. Es ermöglicht die digitale Prozessautomatisierung, entlastet Projektverantwortliche und bietet rollenbasierte Arbeitsansichten sowie individuelle Anpassungsmöglichkeiten. GRASP erfasst, visualisiert und kommuniziert Risiken, automatisiert Aufgaben und ermöglicht die vollständige Erfassung von IT-Assets.
News-Analyst und Projektleiter Forschungsbereich "IT-Sicherheit für KMU" beim if(is), Host bei Marktplatz-IT-Sicherheit bei den Formaten "5 Minuten IT-Sicherheit", "Drehpunkt IT-Sicherheit" und "Security News Podcast"
Oliver Schonschek ist News Analyst, Podcast-Host, Anchor und Moderator, der sich auf Sicherheit, Datenschutz und Compliance spezialisiert hat. Er schreibt für führende Medien, ist Herausgeber und Autor mehrerer Lehrbücher und wurde mehrfach als einer der „Top 10 Global Thought Leaders and Influencers on Privacy“, „Top 10 Global Thought Leaders and Influencers on Security“, „Top 10 Global Thought Leaders and Influencers on Cybersecurity“ sowie als Influencer und Media Leader für Technologien wie Blockchain, AI, VR / AR und Mobile Computing ausgezeichnet.
Marco Wehler: Autor
Marco Wehler ist Geschäftsführer (CEO) der DextraData GRC Technologies GmbH
und verantwortet die strategische Weiterentwicklung der GRC-Plattform GRASP German GRC.
Mit über 15 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Technologie, Produktentwicklung und Unternehmensführung beschäftigt er sich insbesondere mit den Themen Governance, Risk & Compliance, Informationssicherheit und digitaler Souveränität.
Sein Fokus liegt darauf, regulatorische Anforderungen durch intelligente Technologien und den Einsatz künstlicher Intelligenz in praxistaugliche Lösungen zu übersetzen. Als Host des Podcasts German GRC diskutiert er zudem regelmäßig mit Experten über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft von Governance, Risk & Compliance.
Geschäftsführer (CEO) der DextraData GRC Technologies GmbH
Über diese Episode
In dieser Folge spricht Oliver Schonschek mit Marco von Dextra Data über „German GRC“, also Governance, Risk und Compliance aus Deutschland. Marco erklärt, warum digitale Souveränität für Datenschutz, Informationssicherheit und Business Continuity Management zählt und wie Dextra Data das mit Hosting in Deutschland, Entwicklung aus Deutschland und der Möglichkeit zum Betrieb on Premise umsetzt. Im Gespräch geht es außerdem darum, wie KI-Agenten gegen den Fachkräftemangel helfen können, warum Unabhängigkeit von einzelnen KI-Anbietern wichtig ist und was Besucher am Stand erleben können.