Schlag gegen Cybercrime: Europol zerschlägt KillSec.
Mehrere internationale Strafverfolgungsbehörden haben die Schließung der von den bekannten Ransomware-Betreibern KillSec betriebenen Plattform durch Europol verkündet.
Zusammenfassung (TL; DR):
- In einer internationalen Kooperation haben Strafverfolgungsbehörden unter der Leitung von Europol die Ransomware-Plattform der Cybergruppe „KillSec“ erfolgreich zerschlagen.
- Das „DracoTeam“ des Sicherheitsanbieters Bitdefender unterstützte die Ermittler. In Deutschland waren das BKA sowie das LKA und die Staatsanwaltschaft Hamburg beteiligt.
- Der Erfolg unterstreicht die Schlagkraft der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor im weltweiten Kampf gegen Cyberkriminalität.
Bitdefender kooperiert mit Europol
Die Bitdefender-Einheit für den Kampf gegen Cyberkriminelle, das DracoTeam, beriet die Ermittler und stellte Ressourcen und Anleitungen bereit. In Deutschland waren das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Hamburg und die Staatsanwaltschaft Hamburg beteiligt.
Alexandru Nicola Stoica, Senior Threat Researcher im Bitdefender DracoTeam erläutert: „Wir sind erfreut über die erfolgreiche Zerschlagung der Ransomware-Infrastruktur von KillSec, Wir gratulieren den Strafverfolgungsbehörden sowie allen an dieser Operation Beteiligten. Diese Aktion verdeutlicht die Stärke der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sicherheitssektor bei der Zerschlagung krimineller Operationen. In diesem Fall einer besonders aktiven Ransomware-Gruppe, die den Opfern erheblichen Schaden zugefügt hat. Sie unterstreicht zudem eine wichtige Botschaft an die Angreifer: Keine Infrastruktur liegt außerhalb der Reichweite einer koordinierten, internationalen Aktion.“
Häufige Fragen (FAQ)
Die Cybersicherheitseinheit DracoTeam beriet die internationalen Ermittler während des gesamten Einsatzes und stellte dafür Ressourcen sowie Anleitungen bereit.
In Deutschland waren das Bundeskriminalamt (BKA), das Landeskriminalamt (LKA) Hamburg sowie die Staatsanwaltschaft Hamburg aktiv an der Aktion beteiligt.
Der Erfolg zeigt den Angreifern, dass durch eine koordinierte, internationale Aktion keine kriminelle Infrastruktur mehr außerhalb der Reichweite der Strafverfolgungsbehörden liegt.
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