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Was ist ein IT-Notfall? (oder ein IT-Sicherheitsvorfall)
IT-Notfälle können sehr unterschiedlich sein, sowohl hinsichtlich ihrer Ursache als auch ihrer Schwere. Um auf solche Situationen vorbereitet zu sein, gibt es das IT-Notfallmanagement, mit dem wir uns in diesem Ratgeber ausführlich beschäftigen. Zunächst stellt sich jedoch die grundlegende Frage: Was ist ein IT-Notfall überhaupt?
Nicht jede Störung oder Fehlfunktion in der IT ist automatisch ein Notfall. Deshalb erfordert auch nicht jedes Problem die umfangreichen Maßnahmen, die bei einer tatsächlichen IT-Katastrophe notwendig sind. Eine klare Definition hilft dabei, den Ernst eines Vorfalls richtig einzuordnen und angemessen zu reagieren.
Der BSI-Standard »100-4: Notfallmanagement« definiert einen IT-Notfall als:
Schadensereignis, bei dem Prozesse oder Ressourcen einer Institution nicht wie vorgesehen funktionieren.
Was sind die verschiedenen IT-Notfälle?
Ein IT-Notfall kann somit viele unterschiedliche Formen annehmen. Von einem klassischen Hardwaredefekt oder Netzwerkausfall bis hin zu einem schwerwiegenden Cyberangriff. Gleichzeitig gilt: Nicht jede Fehlfunktion eines IT-Systems stellt unmittelbar eine IT-Katastrophe dar.
Grundsätzlich lassen sich IT-Notfälle in drei wesentliche Kategorien einteilen:
- Cyberangriffe (Hackerangriff, Ransomware)
- Technische Störungen (Geräte- oder Netzwerkausfall)
- Unvorhersehbare Katastrophen (Überschwemmung durch Naturgewalten)
Die erste, wichtige Reaktion auf einen IT-Notfall ist also eine klare Definition. Ein Hackerangriff oder eine Infizierung mit Ransomware erfordert schließlich ein ganz anderes Handeln als eine Überschwemmung der Bürogebäude.
Was sind die nächsten Schritte?
Somit haben wir die Definition des IT-Notfalls erst einmal geklärt. Jetzt wird es also etwas konkreter. Dazu befassen wir uns mit dem tatsächlichen Notfallereignis und den ersten Maßnahmen, die bei der Feststellung der IT-Katastrophe notwendig sind. Dabei hilft eine Checkliste hilft.
Was ist eine Ransomware?
Ransomware ist eine böswillige Schadfunktion in Malware, die wichtige Daten auf kompromittierten IT-Systemen (z.B. Notebooks; PCs; Smartphone; aber auch Server und IoT-System) verschlüsselt. Dabei ist es das Ziel des Angreifers, die Nutzung der Daten oder IT-Systeme durch die Ransomware-Verschlüsselung zu verhindern. So kann der Angreifer für den Schlüssel, mit dem die Daten wieder entschlüsselt werden können und/ oder das IT-System wieder freigegeben wird, ein Lösegeld verlangen. Dies kann kostspielig für den Besitzer des IT-Systems oder der IT-Systeme werden.
Wie funktioniert das Lösegeld und wie hoch ist es?
In der Regel wird das Lösegeld über digitale Währungen, wie z.B. Bitcoin oder andere Kryptowährungen, bezahlt. Um die Höhe des Lösegelds festzulegen, kann der Angreifer öffentlich verfügbare Informationen, wie die Unternehmensgröße, den Umsatz und den Gewinn, nutzen. Die durchschnittliche Lösegeldhöhe in allen Bereichen liegt bei 812.360 US-Dollar und bei Fertigungsunternehmen beträgt sie durchschnittlich 2.036.189 US-Dollar.
Bewertung von Ransomware
Mit Angriffsvektoren werden Ransomware-Angriffe umgesetzt. Diese werden kontinuierlich weiterentwickelt, sind momentan sehr aktuell und werden zunehmend von Angreifergruppen erfolgreich angewandt. Mit Ransomware-Angriffen können Angreifer insgesamt sehr viel Geld durch Erpressung erzielen und einen hohen Schaden auf unterschiedlichen Ebenen verursachen.
Häufige Fragen (FAQ)
Ein IT-Notfall ist ein Schadensereignis, bei dem Prozesse oder Ressourcen einer Institution nicht wie vorgesehen funktionieren. Dazu können unter anderem Geräteausfälle, Netzwerkstörungen und Cyberattacken zählen.
Als IT-Notfall können Cyberangriffe wie Hackerangriffe oder Ransomware, technische Störungen sowie unvorhersehbare Katastrophen gelten. Beispiele sind Geräte- oder Netzwerkausfälle und Überschwemmungen durch Naturgewalten.
Der Beitrag unterscheidet drei große Kategorien von IT-Notfällen: Cyberangriffe, technische Störungen und unvorhersehbare Katastrophen. Dazu zählen beispielsweise Ransomware, Geräte- oder Netzwerkausfälle sowie Überschwemmungen.
Nicht jede Fehlfunktion von IT-Systemen ist automatisch eine IT-Katastrophe und erfordert sofort entsprechende Notfallmaßnahmen. Entscheidend ist, ob ein Schadensereignis vorliegt, bei dem Prozesse oder Ressourcen nicht wie vorgesehen funktionieren.



