Digitale Identität – TeleTrust Podcast

Zusammenfassung der Podcast-Folge: Digitale Identität – Vertrauen, Nutzung und europäische Perspektiven

In dieser Folge des TeleTrust Podcasts widmet sich Moderator Karsten einem Thema, das zunehmend an gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Bedeutung gewinnt: der digitalen Identität. Angesichts von Deepfakes, digitaler Täuschung und immer komplexeren Online-Interaktionen stellt sich mehr denn je die Frage, wie sich Identitäten im digitalen Raum zuverlässig nachweisen lassen. Unterstützt wird Karsten von zwei ausgewiesenen Experten – beide mit dem Vornamen Markus, jedoch mit sehr unterschiedlichen Perspektiven und regionalen Erfahrungen.

Aus Wien zugeschaltet ist Markus Wesseli, Geschäftsführer der A-Trust GmbH, einem der zentralen österreichischen Vertrauensdiensteanbieter. Er beschreibt sich selbst als Brückenbauer zwischen Technik und Wirtschaft sowie zwischen Ost- und Westeuropa. Aus Bergkamen nimmt Markus (Etasis) teil, der seit über 20 Jahren im Bereich digitaler Signaturen und Vertrauensdienste tätig ist und dort insbesondere den Vertrieb verantwortet. Gemeinsam beleuchten sie den Status quo digitaler Identitäten in Europa – mit einem besonderen Vergleich zwischen Österreich und Deutschland.

Zu Beginn steht die Frage: Wo stehen wir heute bei der digitalen Identität?
Markus Wesseli schildert Österreich als ein Land mit hoher Akzeptanz digitaler Identitäten. Entscheidend dafür seien drei Faktoren: Benutzerfreundlichkeit, breite Anwendbarkeit und Kostenfreiheit für Bürgerinnen und Bürger. Mit der ID Austria existiert ein staatlich bereitgestelltes Identitätssystem, das für über 200 E-Government-Services genutzt werden kann – von Sozialleistungen über Gesundheitsanwendungen bis hin zu qualifizierten elektronischen Signaturen. Die digitale Identität ist tief in den Alltag integriert und wird als echte Erleichterung wahrgenommen.

Demgegenüber beschreibt Markus aus Deutschland eine deutlich holprigere Entwicklung. Zwar verfügt Deutschland seit Jahren über den elektronischen Personalausweis mit eID-Funktion, doch hohe technische Hürden, komplizierte Prozesse und geringe Nutzerfreundlichkeit haben lange Zeit eine breite Nutzung verhindert. Kartenleser, komplizierte Aktivierungen und geringe Anwendungsmöglichkeiten führten dazu, dass ein grundsätzlich sehr sicheres System kaum Akzeptanz fand. Erst mit der europäischen eIDAS-Verordnung und deren Weiterentwicklung (eIDAS 2.0) habe sich der Fokus stärker auf Nutzbarkeit und Ökosysteme verschoben – weg von maximaler Perfektion hin zu praktikablen, weiterentwickelbaren Lösungen.

Ein zentrales Zukunftsthema ist die EU Digital Identity Wallet, die es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, ihre digitale Identität europaweit einheitlich zu nutzen. Markus Wesseli beschreibt konkrete Anwendungsfälle: etwa Studierende, die sich mit ihrer österreichischen digitalen Identität problemlos in Estland oder Lettland bei Behörden anmelden können, ohne eine nationale Identität beantragen zu müssen. Österreich sieht sich hier im Vorteil, da mit der ID Austria und bestehenden Ausweisplattformen bereits tragfähige Grundlagen existieren.

Ein besonders wichtiger Aspekt der Diskussion ist die Verknüpfung von persönlicher und beruflicher Identität. Während digitale Identitäten bislang primär natürliche Personen abbilden, erkennt eIDAS 2.0 explizit die Notwendigkeit, Attribute bereitzustellen – etwa die Rolle als Geschäftsführer, Rechtsanwalt oder Mitarbeitender eines Unternehmens. Über neue Vertrauensdienste sollen solche Attribute aus Registern verlässlich bestätigt und bei Bedarf freigegeben werden. Dabei bleibt die Datenhoheit stets beim Bürger: Jede Weitergabe erfordert eine bewusste Zustimmung.

Österreich ist auch hier bereits weit fortgeschritten. Über zentrale Register und Plattformen wie das Unternehmensserviceportal können geprüfte Unternehmen bestimmte Attribute abrufen – transparent und kontrolliert. Nutzer sehen jederzeit, welche Daten angefragt werden und können diese aktiv freigeben oder verweigern. Dieses Prinzip stärkt Vertrauen und Akzeptanz.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die praktische Nutzung digitaler Ausweise. In Österreich sind bereits heute digitale Führerscheine, Zulassungsscheine, Schülerausweise und seit Kurzem auch der digitale Personalausweis verfügbar. In Kombination mit Prüf-Apps können diese sogar im Alltag – etwa bei Verkehrskontrollen oder Altersnachweisen – eingesetzt werden. Deutschland hingegen setzt bewusst auf einen späteren Einstieg, um digitale Ausweise direkt im Kontext der EU-Wallet neu zu denken, statt parallele Insellösungen weiterzuführen.

Abschließend richtet sich der Blick auf Unternehmen. Beide Experten betonen, dass Vertrauensdienste wie qualifizierte elektronische Signaturen, Siegel und Zeitstempel längst ausgereift und verfügbar sind. Die eigentliche Herausforderung liege weniger in der Technik als in der konsequenten Digitalisierung von Prozessen. Analoge Abläufe einfach zu digitalisieren, ohne sie neu zu denken, führe nicht zu den gewünschten Effekten. Erst vollständig digitale Workflows schaffen Effizienz, Rechtssicherheit und Skalierbarkeit.

Das Fazit der Folge: Die rechtlichen und technischen Grundlagen für digitale Identitäten sind vorhanden – europaweit. Länder wie Österreich zeigen, was möglich ist, wenn Benutzerfreundlichkeit, Vertrauen und staatliche Unterstützung zusammenspielen. Deutschland steht vor der Herausforderung, Akzeptanz aufzubauen und Bürger wie Unternehmen mitzunehmen. Klar ist: Digitale Identität wird ein zentrales Fundament der digitalen Gesellschaft der kommenden Jahre sein.

Herzlich willkommen beim Teletast Podcast heute mit dem spannenden Thema digitale Identität.

 

Ich habe mir natürlich Unterstützung dazu geholt für mich diesmal eine große Herausforderung, Markus und Markus und bitte nicht zu verwechseln mit Klaus und Klaus das ist jemand anders.

 

Insoweit freue ich mich erst mal euch beiden willkommen zu heißen.

 

Wir versuchen das so ein bisschen zu unterteilen.

 

Wir haben einmal den Markus aus Wien.

 

Und dann den Markus aus Berg kamenarmen und ich würde einfach mal vorschlagen, ihr stellt euch mal beide vor und wir starten einfach mal im Ausland in Wien von daher Markus , wer bist du?

 

Was machst du?

 

Und ja gerne guten Tag und hallo wie angekündigt mein Name ist Markus Wesseli.

 

Ich lebe in Wien man hört’s natürlich sofort aus Österreich.

 

Bin seit acht Jahren glücklich verheiratet.

 

Habe zwei Söhne und bin jetzt seit vier Jahren Geschäftsführer der A-Trust GmbH mit Sitz in Wien beruflich also ich kann natürlich jetzt noch weitermachen.

 

Se ich mich selbst als eine Art Brückenbauer also dank meiner Ausbildung und meiner sag mal internationalen Berufsausbildung bei und auch bei Erfahrung bei Unternehmen, wie Rode und Schwarz oder Frequenz ist, Stelle ich denk ich eine gute Verbindung sowohl zwischen der Technik und Wirtschaft, aber auch zwischen Ost und Westeuropa her.

 

Wunderbar ja vielen Dank erst mal dir Markus und dann switchen wir mal nach Bergkarmen Markus magst du dich auch kurz vorstand sehr herzlich gerne auch von mir einen hallo in die Runde fang ich auch vielleicht zu meiner Person noch etwas an.

 

Ich selber bin verheiratet seit mittlerweile 34 Jahren, Vater von zwei erwachsenen Söhnen.

 

Beruflich schon seit mehr als 22 Jahren im Bereich von digitalen Signaturen alt unterwegs .

 

Ich verantworte bei der Etasis, das ist ein Softwarehersteller für Software zur Anwendung von elektronischen Vertrauensdiensten bei der ETAis und verantworte dort den Vertrieb.

 

Wunderbar auch dir noch mal vielen Dank und herzlich willkommen ihr beiden Ja ich ich habe im Vorfeld überlegt Thema digitale Identität.

 

Ich glaube es wird ja um ein so vieles wichtiger noch mal in der Zukunft.

 

Wenn wir über Deepakes und Sonstiges reden und man gar nicht mehr unterscheiden kann, ist derjenige gegenüber wirklich derjenige gegenüber .

 

Und insoweit wäre vielleicht erst mal so als als Einstieg die Frage wo stehen wir gerade eigentlich und welche Beispiele gäbe es vielleicht wo etwas gut läuft?

 

Ich merk schon, die Frage wird zu lang und wo etwas schlecht läuft aber vielleicht fangen wir erst mal damit an.

 

Wo stehen wir gerade und vielleicht fangen wir da mal in Wien an.

 

Wir versuchen mal hin und her zu switchen.

 

Identität so wie sie heute da ist in Österreich auf jeden Fall eine hohe Akzeptanz durch sag jetzt mal drei wesentliche Faktoren erreicht hat.

 

Erstens einmal sie ist benutzerfreundlich die Service und die Systeme sind so konzipiert eben, dass man sie ohne großen technischen Aufwand nutzen kann.

 

Und vor allem, dass es natürlich den Alltag der Bürgerinnen und Bürger erheblich erleichtert aber auch ihre breiten Anwendungsmöglichkeiten eben man kann im über 200 E- Government Services in Österreich mittlerweile nutzen.

 

Und vor allem was wichtig ist die kostenlose Nutzung für die Bürger beziehungsweise Bürgerinnen in Österreich.

 

D.h. Der Endbürger zahlt nichts für eine digitale Identität.

 

Aber auch nichts für eine qualifizierte elektronische Signatur.

 

Ja und was man dazu sagen kann von Anfang an waren diese Anwendungsbereiche dieser digitalen Dienste breit gefächert und für den Alltag der Menschen eben wie erwähnt relevant Zum Beispiel für die Beantragung Sozialleistungen oder im Gesundheitswesen ist die digitale Identität wirklich in vielen Lebensbereich mittlerweile in Österreich integriert.

 

Und das hat natürlich praktische Nutzen und auch die Wahrnehmung muss ich sagen in Österreich der digitalen Identität und der qualifizierten elektronischen Untersch Okay.

 

Ich kann es mir aber vermut genauso vorstellen.

 

Also auch hier gibt es ja den digitalen Ausweis.

 

Ist das letztendlich das gleiche was in Österreich gemacht wurde oder ist das noch mal eine Parallel Universum?

 

Ist es was anderes als der Ausweis in Österreich?

 

Richtung und der Anwendung von elektronische Vertraudiensten verbreiter als als in Deutschland.

 

Wir haben noch keine E ID in irgendeiner Wallet, sondern wir haben den deutschen Personalausweis, der eine E ID beinhaltet , wo man sich auch aus meiner Sicht ehrlich gesagt, viele viele Jahre alles dazu beigetragen hat, dass man ihn nicht nutzbar macht von den gesamten Aufwendungen, die es gab. Spezielle Kartenleser, die man braucht.

 

Viel später kam man es dazu hin, dass man auch diesen eventuell mit dem Smartphone auslesen kann.

 

Das ist aber in der Tat in den letzten Jahren doch erheblich in Bewegung gekommen, auch wenn immer mal wieder Dinge, die vernünftig waren, dann abgeschaltet worden sind wie zum Beispiel Pin Rücksetzungsbrief in Deutschland.

 

Aber letztendlich glaube ich die Aktivitäten, die wir auch jetzt in Deutschland haben in Richtung der E ID Ballet der EU dass wir jetzt hier tatsächlich auf einer vernünftigen Strecke sind, dass wir bis 2027 auch die Dinge umgesetzt haben, um dann halt auch in Deutschland ein eher dieses System halt zu haben.

 

Was tatsächlich genutzt werden kann und auch so komfortabel, wie das System gerade in Österreich genutzt werden kann.

 

Das wäre auf jeden Fall sehr schön. Manchen Dingen auszudrücken.

 

Glaubst du da dran Ja gut.

 

Da die in der EU machen das kommt das werden die nie zu dem Zeitpunkt schaffen weil es sind ja noch nicht alle Dinge geregelt.

 

Wir müssen noch darüber sprechen darüber sprechen Und die EU hat sich da überhaupt nicht drum gekümmert.

 

Die Verordnung war glaub ich sechs Monate später als ursprünglich avisiert in Kraft getreten.

 

Und das über einen Zeithorizont glaube ich vonernd von neun Jahren.

 

Das ist nein Punktlandung und sie wurde umgesetzt.

 

Sie wurde gesetzt.

 

Wir sind hier nicht alleine , dass wir sagen können wir kriegen das nicht hin mit der I ID, sondern das ist ein europäisches Vorhaben.

 

Und deswegen gehe ich auch hier wieder davon aus das 20 20 tatsächlich stattfinden wird und wir die Lösung haben werden.

 

Okay, hört sich super an.

 

Kann ich mir so vorstellen können sich die Zuhörer so vorstellen, dass wir im Grunde genommen eine Identität haben ?

 

Die wir, wie wie du gerade schon sagtest, dann innerhalb von Europa verwenden können also auch für irgendwelche Rechtsverfahren im ausländischen, wenn ich dort irgendwas veranstalten möchte.

 

Also das ist die Idee oder was?

 

Was sind so die Hintergrundgedanken dazu?

 

202 es sollten jetzt im Herbst die Durchführungsakte kommen, die dann auch technischer genauer spezifizieren.

 

Wie eben die Integration und die Wallet aussehen soll und es wird ja schon an der Wallet gebaut. Längere Zeit von mehreren Konsortien Und wenn diese Durchführungsakte dann draußen sind die ersten es wird schon einmal ein Meilenstein sein.

 

Wei folgen dann noch aber es ist auf jeden Fall realistisch in Österreich vor allem auch deswegen.

 

Weil wir mit der ID Austria und der Ausweisplattform schon zwei Tools Werkzeuge haben die wo wir hoffen nicht so viel abgeändert werden müssen, eben konform zu den Durchführungsakten, dass man dann relativ rasch diese auch als die österreichische Wallet verwenden kann.

 

Und weil du gefragt hast, wie kann man das international in der EU EWR nutzen?

 

Erstens einmal ganz praktisch ich.

 

Zum Beispiel Student ich muss mich melden geht nach Estland studieren und kann meine österreichische Wallet im Zuge des E-Governments in Estland oder in Lettland Litauen dergleichen eben nutzen und braucht nicht vor Ort eine andere Bürgerkarte oder eine andere Identität. Mir holen, die ich auch gar nicht kriege, weil ich ja nicht Staatsbürger des anderen anders bin aber ich kann so sofort das komfortable E-Government, was ich im Heimatland nutze, auch in den anderen Ländern sofort das angeboten wird, vor auch nutzen.

 

Das hört sich wirklich besonders dass ihr in Österreich dort wirklich schon ja einen tollen Sprung habt letztendlich auch als Vorbereitung eben für die nächsten Schritte.

 

Kannst du identifizieren oder ein paar Kernpunkte nennen, warum das bei euch so gut funktioniert hat in Land?

 

Das hat wahrscheinlich historisch zu tun, dass wir sehr früh begonnen haben.

 

Also die ATrust wurde zum Beispiel bereits im Jahr 2000ender gegründet und es gibt seit 2003 die Bürgerkarte.

 

Das war noch eine klassische physische Karte, wie vorher Markus eben auch gesagt hat, mit Treiber und mit Kartenleser und und dergleichen also schon 2003 war das hier in Österreich und auch vor allem kostenlos für die Bürger verfügbar und dann seit 2010 gibt es auch dann die Handysignatur auch auf der mobilen Handy eben.

 

Wo man mit der eigenen App ohne einer eigenen Karte eben schon E-Government nutzen konnte eben den zweiten Faktor über eine App und dergleichen d.h. Man war da technologisch so ein den letzten Jahrzehnten kann man sagen voraus und und und das haben wir natürlich jetzt nach wie vor als Vorsprung, was jetzt auch die die Wallet betrifft aber man muss auch dazu sagen.

 

Es kann natürlich auch viel Überraschung in den Durchführungsakten noch drinnen stehen technische vor allem die dann auf uns zukommen vor allem Mitgliedstaaten.

 

Also es kann leicht sein.

 

Dass auch wir in Österreich noch das eine oder andere an der bestehenden Lösung, die wir jetzt haben für die IET noch abändern müssen in die andere Richtung gedacht Markus in Bergham, hast dune Idee warum es uns in Deutschland so schwerf fällt?

 

Haben wir zu spät angefangen oder gibt es auch andere gute Gründe warum das bei uns so lange gedauert hat oder dauert der mit in Europa, die ein Signaturgesetz und Siktaturverordnung halt hatten .

 

Unser neuer Personalausweis, wie er seinerzeit halt hieß, war auch schon relativ früh verfügbar.

 

Nur glaube ich, hat es uns in all diesen Dingen eine Sache schwergetan nämlich dass, wenn wir etwas Neues machen wollen wie als Deutsche dann wollen wir es richtig und vernünftig und sicher machen .

 

Und zwar so sicher machen, der Personalausweis, den wir haben die drauf ist ohne Zweifels eines der sichersten und vertrauenswürdigsten der gesamten EU, was dazu geführt hat, dass sie kein Mensch benutzt hat.

 

Ich kann mich noch sehr gut auf eine mit seiner Zeit erinnern, wie man dem BSI vorgeworfen hat.

 

Naja, da ist ein NFC Chip drin der kann ausgelesen.

 

Der Computer Club hat da Unsicherheit verbreitet.

 

Obwohl das Ding doch eigentlich sehr sehr sicher war.

 

Genauso sicher hatten wir ein Signaturgesetz, was dazu geführt hatte, dass sich Signaturen in Deutschland überhaupt nicht verbreiten konnten, weil es so kompliziert war und man zertifizierte Softwarekomponenten brauchten und und und.

 

Dass es eigentlich für den Anwender kein kein Fortschritt war.

 

Kein Komfort war, diese diese Dinge zu benutzen.

 

Und erst mit der AI, das aus meiner Sicht, also als das Ganze Thema für uns europäisch wurde, wo es auf einmal dann auch hieß, wir können auch mit Lücken im System Leben.

 

Wir müssen sie bloß erkennen und dann später diese Lücken dann halt auch wieder wieder stopfen .

 

Aber wir machen von vornherein nicht alles sofort dicht und zu und wie auch immer, sondern wir versuchen ein Ökosystem zum Laufen zu bringen.

 

Kontrollieren dieses System verbessern dieses System permanent.

 

Erst damit sind wir in den Bereich hineingekommen.

 

Dass Lösungen draußen akzeptiert werden.

 

Im Marktdiktaturen ist heute kein böses Wort mehr, sondern auch in dem gesamten deutschen Markt.

 

Eigentlich schon bekannt .

 

Also von daher hat sich über die EU auch bei uns einiges geändert.

 

Ich kann mich auch noch an an die Erfahrung erinnern.

 

Ich habe auch relativ früh tatsächlich diesen elektronischen Ausweis gehabt und A es waren wenig Anwendungen in der Anfangszeit, die man nutzen konnte.

 

  1. Ich glaube, ich habe trotz, dass ich Informatiker mal irgendwann gelernt habe, immer ungefähr eine halbe Stunde gebraucht, bis ich entweder erfolgreich war.

 

Oder so frustriert war, dass ich mir dachte, okay ich fülle jetzt doch den Zettel aus und renne dann zum Amt.

 

Ich habe allerdings jetzt finde ich ganz gemein nicht das Gefühl, dass das viel besser geworden ist.

 

Jetzt gibt es das mit dem Handy und sonstiges oder mache ich was falsch auch das will ich jetzt gar nicht ausschließen.

 

Wie ist da deine Erfahrung also in Österreich habe ich schon gehört das ist alles jetzt sehr einfach und komfortabel.

 

Aber vielleicht gibt es da ja auch noch ein paar Knackpunkte, worüber reden können.

 

Aber wie ist deine Erfahrung in Deutschland dazu?

 

Vielleicht bin ich ja wie gesagt, mache ich was falsch vieles positives herausnehmen können , ist so im Allgemeinen erst mal wieder so ein so ein Rückschritt so zu merken.

 

Also man hatte ja versucht, die dieses Pin Rücksetzungsverfahren zu vereinfachen, das also die Menschen, die heute gar nicht mehr wissen, wo habe ich denn meinen Ping Brief zum Personalausweis gelassen?

 

Wie kann ich den überhaupt aktivieren?

 

Da gab es ein sehr komfortables Verfahren, was jetzt kurzzeitig wieder eingestampft worden ist .

 

Was wiederum diesen Gang zur Behörde notwendig macht, dass ich den aktivieren kann.

 

Und wenn mich 2027 anspreche, dann wird das jetzt in den nächsten zwei Jahren für uns immens wichtig sein, dass wir die Bürger abholen sehr einfach abholen weil wir werden die E I von dem Personalausweis brauchen, um ihn in die Wallet hineinzukriegen .

 

Und von daher muss bereits jetzt aus aus meiner Sicht und ich denke auch aus dem der Sicht der weiteren Fachwelt muss es Marketing geben, muss es angereizt werden, dass sich die mir die I ID auf den Personalausweis aktivieren, damit ich dann auch diesen Schritt halt tun kann.

 

Und das sind alles Dinge da stimme ich dir leider zu.

 

Da tun wir weiterhin in Deutschland sehr sehr hart.

 

Okay, das beruhigt mich so ein bisschen zumindestens zu meiner Person Aber trotzdem ist es natürlich sehr schade vielleicht auch da noch mal der der ja versucht in den Spiegel zu schauen.

 

Was genau ist anders in der Lösung in Österreich?

 

Warum scheint das dort wesentlich besser zu funktionieren?

 

Ich glaub wenn ich mir das so anhöre, kann ich herausarbeiten, dass ein großer Unterschied das erfolgreicher gemacht hat in Österreich.

 

Also wir haben jetzt die ID Austria seit Dezember 233.

 

Davor hatten wir die Handysignatur über viele viele Jahre.

 

Aber die ID Austria ist eben der Nachfolger und bei der Handysignatur dazu mal war es einfach diese digitale Identität zu erlangen.

 

Also man konnte eben über einen Registration Officer, den wir zum Beispiel ausgebildet haben, der konnte dann vor Ort bei der Wirtschaftskammer bei den Notaren bei vielen vielen Stellen in Österreich.

 

Also es waren wirklich über 1000 Stellen konnte man wenn einer eben eben geschulter Registration Officer. Den Ausweis und die Identität der Person eben geprüft hat, konnte er diese Handysignatur vergeben d.h. Man konnte damals sehr einfach zu dieser digitalen Identität kommen und konnte dann eben schon ECvernment nutzen und auch qualifiziert signieren.

 

Und diese ein Teil davon also viele davon haben, das auch über Finanz online sich eben über die Behörde damals ausstellen lassen und alle, die damals schon behördlich sich das geholt haben, sind dann automatisch auch jetzt in die ID Austria überführt worden .

 

Aber früher war eben das viel viel einfacher und darum hat die Nutzung einfach begonnen.

 

Jeder hat sich damit auseinandergesetzt hat es schon probiert.

 

Und jetzt ist es natürlich auch strenger weil weil du gesagt hast welche neuen Herausforderungen haben wir in Österreich?

 

Die ID Austria kann jetzt nur mehr behördlich eben ausgestellt werden d.h. Ich muss auf eine Passbehörde.

 

Ich muss auf ein Landespolizeistation.

 

Ich muss jetzt seit kurzem kann ich auf einer Stellungskommission vom Bundesheer eben mir dort die ID Austria holen d.h. Es gibt wirklich beschränkte Möglichkeiten, wo man sich bei einer Behörde als Behörde sich eben physisch diesen diesen digitalen Identität er holen muss.

 

Also von dem her ist es jetzt schwieriger aber wie gesagt, viele konnten von der Vergangenheit.

 

Wo sie schon eine eine digitale Identität hatten, die sie überführen, und somit haben wir in Summe weit also knapp 3 Millionen Nutzer dieser digitalen Identitäten in Österreich ja.

 

Gut, aber letztendlich ja auch das Thema Finanzierung also zu sagen ich mache das kostenlos.

 

Damit senke ich natürlich auch die Hemmschwelle, weil der Ausweis in Deutschland ist ja .

 

So oder so schon relativ teuer.

 

Die Funktion tut dann glaube ich nicht noch zusätzlich weh bin ich jetzt gar nicht so sicher das letzte mal ist ein bisschen her.

 

Aber natürlich macht dieses kostenlos wahrscheinlich schon mal wesentlich attraktiver und senkt die Hürde dann auch an dem Punkt.immt also ich glaube das war eine da mal strategisch sehr kluge Entscheidung der österreichischen Bundesregierung, dass kostenlos anzubieten den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich die die Unternehmen in dem Ecosystem wie eben die Vertrauensdiensteanbieter und und dergleichen die haben natürlich dann vom Staat eine eine Vergütung dafür bekommen also.

 

Die, die natürlich haben dafür aber der Staat der Staat hat im Prinzip von Steuerngeldern das gefördert, um natürlich die Digitalisierung zu fördern, weil sie auch meiner Meinung nach dazu mal schon gewusst hat. Dank der voranschreitenden Digitalisierung hat der Wirtschaftsstandort Österreich dann natürlich große Vorteile und dann glaube ich hat er auch dadurch gehabt bis heute .

 

Also würde sagen definitiv Habt ihr also nein die ihr ich weiß ihr habt darauf eine Antwort.

 

Ich überlege mal wie kann man auch die ja persönliche Identität digitale Identität verbinden wiederum mit Unternehmen weil wir alle ja auch im Berufskontext viel mit anderen Personen in anderen Unternehmen arbeiten.

 

Und spätestens da wird es ja schwierig.

 

Gerade ich habe es im im Vorwort gesagt Deeake wie können wir zukünftig sicherstellen, dass bei einer Videokonferenz also vielleicht sitze ich auch gerade gar nicht mit Markus und Markus zusammen, sondern mit Andreas und Peter wer weiß.

 

Wie können wir zukünftig sicherstellen, dass das sicher ist?

 

Und gibt es da Verbindung zwischen die persönlichen Identität auf der einen Seite und der Identifizierung in der Unternehmensseite oder sind das zwei wirklich völlig getrennte Paar ?

 

Ja, in in der Tat also die die E I D ist ja in der II das ein wesentlicher Schwerpunkt aber daneben gibt es so genannte Vertrauensdienste oder sowas wie sie Signatur und Zeitstempelp und Bewahrungsdienststand heute mit hinzugehören.

 

Aber die Alters 201 hat genau diesen Gap, den du gerade genannt hast, auch erkannt Und hat gesagt, es wird jetzt also einen weiteren Vertrauensdienst geben, der nämlich Attribute festlegen kann.

 

Sprich über einen Vertrauensdienst wird zum Beispiel in Registern und hat nachgeguckt.

 

Ist der Carsten tatsächlich der Geschäftsführer von dieser GmbH ist er das jetzt in diesem Augenblick d.h. Es wird eine Verbindung zwischen einer natürlichen Person.

 

Und seiner Funktion dann halt hergestellt , so dass ich dann halt mich auch als der Geschäftsführer der Arzt der Rechtsanwalt identifizieren kann und ich sozusagen die beruflichen Attribute dann bei dieser Identifizierung gleich mitbekomme.

 

Sicherlich wird es hier gerade im deutschen Bereich wieder sehr starke Frage aufkommen.

 

Wie kriegen wir das alles gelöst?

 

Weil dann müssen die Register ja eine Schnittstelle haben .

 

Das Ganze dadurch, dass der Vertrauensdienst ist, wird das ja auch von der entsprechenden Aufsichtsbehörde überwacht.

 

D.h. Es ist sicher und vertrauenswürdig, was da kommen wird.

 

Aber ich denke auch gerade in diesem Bereich.

 

Da wird es noch viel zu tun geben, auch gerade auf der technologischen Seite zu tun geben Weilstellen kann, dass unsere Register, die wir haben auch so etwas bei weitem auf Fall vorstellen schon super spannend an an, dass das mitgedacht ist, dass man genau diese Herausforderung auch eben zwischen diesen beiden Bereichen zusammen kriegt.

 

Gibt es Österreich schon weitere Schritte in dem Thema oder ist das letztenlich dann auch aufgesetzt auf der allgemeinen Vorschrift?

 

Natürlich ist es aufgesetzt auf der allgemeinen gemeinsamen EU-Verordnung zwei Punkt null Österreich, glaub ich hat einen Vorteil, dass wir im Vergleich zu Deutschland nicht so föderalistisch aufgebaut sind und wir haben auf jeden Fall gute staatliche Register in hoher Qualität.

 

Also zumindest wird uns das so von den Behörden immer wieder kommuniziert.

 

Dass wir eben sehr viele Register haben und die werden schon seit mehreren Jahren bei uns zum Beispiel Unternehmensserviceportal zusammengeführt in einer Plattform aufbereitet.

 

Und eben auch den Unternehmen jetzt im Zuge der ID Austria diese Attributnutzung auch zur Verfügung gesteckt Also klassisch ein Unternehmen, zum Beispiel wie ein Kreditschutzverband der Unternehmen prüft, meldet sich hier beim Unternehmensserviceportal das Bundesministerium für Inneres prüft darf diese Firma auf die und die Attribute zugreifen .

 

Was ist der Hintergrund?

 

Und und und und wenn sie eben sehen, dass das möglich ist, dann können Attribute wie Wohnadresse Geburtsdatum und und.

 

Nationalität und dergleichen.

 

Also kommen wirklich laufend neue Attribute dazu auch Zweitwwohnsitz und dergleichen auch die Funktion in einer Geschäftsführer oder Programmist ist, kann das an das Unternehmen übergeben werden immer mit der Grundvoraussetzung, dass dann der Bürger dann in der ID Austria sieht eben das Unternehmen ABC möchte die und die Attribute von mir haben und ich als Bürgerin Bürger das auch freige.

 

Erst dann bekommt eben dann das Unternehmen meine persönlichen Attribute über die Eddie Austria in der Zukunft über die Wallet.

 

Also da wird schon sehr viel gemacht und da kommt auch bestimmt noch sehr viel auf uns zu. Also aber zwei Punkte fand ich auch mal ganz spannend.

 

Also A finde ich sehr sehr gut, dass der Bürger selber noch mal die Freigabe macht, weil das glaube ich für das Thema Vertrauen in in so ein System natürlich extrem wichtig ist.

 

Zu wissen, was wann wer auf diese Daten zugreift und nicht das Gefühl zu haben.

 

Ich bin dem komplett ausgeliefert.

 

Also das finde ich sehr sehr spannend .

 

Das zweite habe ich gedacht aber du hast es gerade auch noch mal bestätigt ebena Föderalismus in Deutschland.

 

Was ganz viele wichtige Vorteile für uns hat aber gerade im Bereich Digitalisierung und auch diese digitalen Identität uns natürlich wirklich das Leben etwas schwerer macht .

 

Ich weiß gar nicht wird das in Deutschland ähnlich werden, dass wir dort eben auch mit Freigabeverfahren und sonstigem Arbeiten.

 

Wisst ihr das?utzt heute vom vom Personalausweis da geschieht genau das was Markus auch gerade gesagt hat.

 

Ich werde darüber informiert , welche Bestandteile meiner EID zu diesem Unternehmen übermittelt werden.

 

Das kann eine einfache nur Plus8tz-Freigabe sein da geht kein Name kann nichts rüber, sondern nur das ist ein Erwachsener oder jenseits der Jahre bis hin, dass einem die kompletten Ausweisdaten übermittelt werden.

 

Aber das ist also hier auch in Deutschland schon vorgesehen, dass ich darüber informiert werde, dass dieses Unternehmen jetzt folgende Informationen von mir haben will.

 

Und in der Vergangenheit war es auch in der Tat, so dass also hier die Aufsicht, wer also ich hier den Personalausweis auflesen wollte , dass die Auf dich da darauf geguckt hat, gefragt.

 

Welche Information wollt ihr denn haben?

 

Und auch hier das Recht hatte, dass sie gesagt haben, einer, an dieser Information brauchst du Fei Geschäftseck nicht dankommen.

 

Da reicht das +18.

 

Da reicht der vor und Nachname.

 

Da reicht ein schlechter Ort.

 

Da brauch ich eben nicht das Geburtsdatum.

 

Also, da gab es auch in der Vergangenheit schon einige sinnvolle Regelungen und wie Markus auch gerade gesagt hat, werden davon sicherlich auch sehr sehr viele in das neue System halt halt überführt werden.

 

Weil es heißt ja nicht umsonst Vertrauensdienste und wir wollen der EU-weit ein Vertrauensraum aufbauen, so dass man wirklich sagt, ich habe das Vertrauen zu dieser E I. Ich habe das Vertrauen zum gesamten Ökosystem.

 

Ich habe zudem das Vertrauen zu dem mit halt digitalen signaturen geschützten Dokumenten, dass sie unverändert sind und tatsächlich von dieser Person entweder juristisch oder natürlich dann auch tatsächlich stammen wird diese digitale Identität dann auch als meine ja als mal Ausweis gültig werden weil das ist momentan wenn ich gucke ich bezahle mittlerweile mit meiner Uhr.

 

Ich habe tatsächlich Uhr und Handy.

 

Das sind die beiden Dinge die ich brauche.

 

Dann bin ich glücklich und Strom.

 

Irgendwann sonst wird es schwierig.

 

Aber ansonsten bin ich glücklich aber ja das was ich brauche, ist natürlich immer noch mein Ausweis oder wenn es weiter geht vielleicht noch mal den Reisepass .

 

Wird das dann mit Geschichte also wenn ich da zu Österreich was sagen darf wir haben in der AusweisApp also es gibt zwei Apps bei uns in diesem EcosSystem und der Ausweis-App nutzt mittlerweile den digitalen Zulassungsschein.

 

Also außer man hat ein Firmenfahrzeug, aber als natürliche Person hab ich den schon digital in dieser App drinnen.

 

Ich habe seit letzten Dienstag den digitalen Identitätsausweis drinnen also sprich Personalausweis d.h. Ich kann Hier meine Identität meinen elektronischen Ausweis der Behörde aber auch dritten zeigen.

 

Also es gibt für Dritte wiederum zum Beispiel für Türsteher oder dergleichen .

 

Eine Lese App eine Ausweis Check-App und der kann sie runterladen alles kostenlos und kann somit mit einem QuR-Code, den ich dann hier auf meinem Telefon herzeigen kann, kann er das einlesen und ich muss natürlich wiederum freigeben.

 

Ich übergebe diese Daten an den und den, der sie lesen möchte.

 

Somit kann man wirklich schon ohne Brieftasche unterwegs sein, weil ich habe den Zulassschein digitalen Führerschein habe ich vorher noch nicht erwähnt.

 

Für die Schüler gibt es schon den digitalen Schülerausweis.

 

Also man kann momentan in Österreich wirklich schon seit letzter Woche ohne Brieftasche unterwegs sein und mit Auto auch fahren was natürlich jetzt noch beschränkt ist.

 

Diese Ausweise diese digitalen Ausweise gelten nur in Österreich derzeit einmal aber natürlich mit dem Ziel, dass diese digitalen Ausweise dann auch zukünftig in der ganzen EU EWR Raum auch Anwendungen undindung finden Das Österreich.

 

Ich werde ich versucht den Führerschein digital zu machen in Deutschland.

 

Ich weiß gar nicht ich hab jetzt lange nicht mehr geschaut, aber es gab ein kurzes aufflammen.

 

Eine App ich ich glaub dann sind alle Server zusammengebrochen wegen der Last mag alles jetzt nicht. Stimmen das war das, was ich so ein bisschen mitbekommen hab in den Headlines.

 

Und seitdem lange nichts mehr gehört.

 

Vielleicht geht das mittlerweile aber auch wissen wir da mehr Ich finde gut, dass einige Dinge bei uns in Deutschland wie der digitale Führerschein etwas gescheitert sind.

 

Weil jetzt können wir uns darauf fokussieren.

 

Wie wird der digitale Führerschein, der die der digitale Sozialversicherungsnachweis und und und in Zukunft im Zusammenhang mit einer I ID Bullet aussehen.

 

Also da könnte man jetzt auch sagen da haben wir vielleicht den Vorteil, dass wir noch nicht zu viel in alten Ökosystemen drinnen haben , sondern wir können uns jetzt wirklich darauf konzentrieren.

 

Was machen wir jetzt in in in die Zukunft gerichtet?

 

Und deswegen noch mal es gab ja auch die Bund ID und es gab mal Systeme, wo man über irgendwelche Verfahren Identitäten machen wollte .

 

Ich bin ganz ehrlich bin bin froh an einigen Stellen, dass es erst mal gescheitert ist weil wir sollten uns jetzt wirklich auf das was EU-weit kommt konzentrieren und das realisieren. Gucken wir mal wie sich das gibt und wie dann hier auch die Möglichkeiten nutzen können.

 

Super spannend, dass wirführungsakte in Richtung gehen und wir hier vielleicht die Investitionen, die mit Steuergeldern stattgefunden haben, revidieren neu überarbeiten müssen und dergleichen also ein Risiko ist hier natürlich schon gegeben ja, kann ich nachvollziehen.

 

Wie gesagt, ich finde das jetzt auch durchaus spannende Sichtweise.

 

Das was ich eben schon natürlich als großen Vorteil jetzt neben dem, was ich schon technisch umgesetzt hab in Österreich.

 

Finde ist das einfach schon eine ganz andere.

 

Ich glaube Sichtweise der Bevölkerung auf das Thema besteht.

 

Weil hier ist es nach wie vor na ja müßig man geht dann doch aufs Amt, weil irgendwie alles nicht so richtig funktioniert.

 

Aus welchen Gründen auch immer so sein mag.

 

Und das glaube ich kostet natürlich hinterher Jahre die Leute mitzunehmen, sowas aufzubauen, Vertrauen zu schaffen, dass die Leute das überhaupt lernen, dass sie das lernen, dass sie damit. Ihre ja ihre eigenen Verwaltungstätigkeiten vereinfachen können .

 

Und das ist neben der ganzen Technik hat der Teil der denke ich mal wahnsinnig viel Zeit braucht.

 

Und da seid ihr natürlich in Österreich einfach schon viel viel weiter und wenn das System anderes ist und.

 

Ja, da geht vielleicht noch Geld verloren in Anführungsstrichen habt ihr aber trotzdem einfach schon mal eure Mitbürger da ganz anders.

 

Ja mitgenommen auf der Reise und das ist ja nein Reise, die wir eigentlich dann erst starten, wenn das Ganze einigermaßen funktioniert.

 

Dass wir dann hier trotz der ganzen Zweifel und der schlechten Erfahrung noch mal von vorne anfangen sagen.

 

So jetzt geht es aber wirklich also hat alles seine vor und Nachteile da bin ich beide ja ja das kann ich auch dahingehend bestätigen, dass anders als in Deutschland wir nicht mehr so viel faxen weil anders als die E-Mail anders als die E-Mail kann ja das Fax auch als sags mal Dokument als unterschriebenes gültiges Dokument verwendet werden.

 

Bei der E-Mail ist das ja nicht so und die qualifizierte Signatur in Österreich wird wirklich viel viel mehr verwendet.

 

Also wir machen pro Monat alle Signaturen gemeinsam 10 Millionen pro Monat wobei hier auch die Signaturen dabei sind.

 

Wenn sich jetzt jemand nur einloggt.

 

Das ist auch eine Signatur oder die Registrierkasten-Zertifikate.

 

Wenn in Bonn eben zertifiziert wird aber trotzdem 10 Millionen pro Monat allein wir.

 

Von etwas das ist sehr viel d.h.

 

Die Leute nutzen die qualifizierte Signatur, um Ausschreibungen eben zu unterschreiben.

 

Dienstverträge und und und über dieses Portal, was eben kostenlos ist .

 

Und man denkt nicht mehr so an das Fax.

 

Das Fax haben vielleicht noch ein paar Firmen als Back-up.

 

Aber ich glaube, das ist in Deutschland aber da kann vielleicht der andere Markus mehr dazu sein, dass das Fax noch wichtig im Büro ist aber auch eine Bitcom Studie vor kurzem drei von vier Unternehmen verwenden noch das Fax in Deutschland .

 

Weil eben die E-Mail nicht die gleiche Wertigkeit hat rechtliche Wertigkeit und die qualifizierte Signatur noch nicht so verbreitet ist, aber ich die Signatur , sondern vielmehr, dass wir die Werkzeuge der AI das Thema wir sie haben nicht tatsächlich richtig wahrgenommen und umgesetzt haben.

 

Weil auch da hatte Österreich schon vor vielen Jahren etwas vorgemacht, dass sie gesagt haben erst mal die behördlichen Dokumente sind alle digital im Original und erhaltenen Amtsiegel.

 

Das war für mich im Bereich der Digitalisierung von Behörden eigentlich genau der richtige Durchstoßs.

 

Ich brauche auf dem amtlichen Dokument nicht denjenigen darauf, der das Dokument freigegeben hat, der mir beim Bauantrag genehmigt hat oder nicht genehmigt hat.

 

Ich will wissen, ist das ein Dokument, was von der zuständigen Behörde kommt und wurde es nicht verfälscht.

 

Und insofern haben wir viele viele Jahre das qualifizierte Siegel, was die ja alles vorsieht was halt genau Die Unterschrift einer juristischen Person ist.

 

In unserer deutschen Gesetzgebung so gut wie nicht betrachtet.

 

Es gab ein paar ganz kleine Ausnahmen.

 

Aber danach ist über Jahre nichts passiert.

 

Erst jetzt kommt es so langsam wieder in unserem online Zugangsgesetz , was allerdings auch moment Anhalt Ruth, wo dann tatsächlich drinsteht Dokumente einer Behörde.

 

Wenn sie qualifiziert gesiedelt sind, kommt der Schriftform gleich und damit übermittelt werden.

 

Das ist genau das Richtige.

 

Dann hat der Bund noch zum Anfang dieses Jahres in seinem Verwaltungsverfahrensgesetz das Ganze auch nachgezogen.

 

Bundesbehörden dürfen das jetzt auch tun.

 

Und jetzt kommt wieder das Dilemma.

 

Wir haben 16 Länder die müssen das alle übernehmen.

 

Und wenn man mit denen teilweise spricht oder falls von denen hört, dann sagen sie ja irgendwie auf Ende des Jahres.

 

Das ist aber ein Boost geben könnte nämlich dass dann die Digitalisierung in deutschen Behörden schneller vorangeht, weil die Lösung dahinter einfacher zu bauen sind.

 

Das wird leider zu sehr immer noch nicht gesehen also von daher glaube ich, müssen wir einiges tun.

 

Ganz im Gegenteil wir gehen ja sogar den Weg bei dem so genannten Bürokratieentlastungsgesetz glaube ich wie es heißt.

 

Ge man jetzt hin und sagt, die Welt wird dadurch einfacher und schöner, dass demnächst Arbeitsverträge in Textform abgeschlossen werden können.

 

Also man schreibt sich zwei Mails hin und her und damit ist ein Arbeitsverhältnis zustande gekommen.

 

So etwas plant jetzt der Gesetz, damit es möglichst einfach wird.

 

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was auf dieser Basis dann irgendwann für ein Schindluder getrieben wird .

 

Und dann gilt der deutsche Gesetzgeber. Wieder hin und sagt naja, für soziale für Berufe. Wo also hohe, hohe Gefahr besteht, dass da Sozialversicherungsbetrug entsteht oder dieses oder jenes.

 

Da müssen wir dann wieder andere Verfahren ein einführen das macht es in Deutschland auch wiederum nicht einfacher.

 

Also das konsequente nutzen von Vertrauensdiensten, wies in Österreich getan wurde Siegelsignaturen und auch auch Zeitstempel.

 

Das würde uns helfen, würde die Akzeptanz vergrößern und würde dann auch die Digitalisierung in Deutschland wesentlich vorantreiben.

 

Vielen Dank Ende was was gibt es vielleicht noch für wichtige Ja Gedanken wichtige Informationen, die wir unseren mitgeben also als offene Frage an euch beide. Leben unterwegs natürlich auch im Unternehmen die ganzen Vorteile der qualifizierten elektronischen Signatur des Zeitstempels des Firmensiegels nutzen.

 

Wie viele andere Vertrauensdienste haben auch wir starke Partnerschaften sind wir eingegangen eben mit Unternehmen wie zum Beispiel die Inasis Aber auch um andere zu nennen Authentic Adobe Dokusign und Citras, das nehmen Plattformen, Workflow Plattformen, wo man als Unternehmen wirklich.

 

Die qualifizierte Signatur einfach nutzen kann ich man mehrere Dokumente auf einmal unterschreiben.

 

Ich kann von wo und zu welcher Zeit ich will unterschreiben Und das Ganze in einer wirklich übersichtlichen praktischen Plattform und nutz dafür einfach meine digitale Identität, die ich vom Staat bekommen hab, um das zu signieren und auch wenn ich so eine digitale staatliche Identität nicht habe, kann man relativ rasch zu einer zu einem anderen Zertifikat kommen .

 

Das auch mehrere Jahre gültig ist, zum Beispiel über ein Robo Identverfahren über ein Videodent Verfahren oder über eine physisches über eine physischen Orgistration Officer.

 

Und mit diesem Zertifikat kann ich dann eben alle diese Prozesse nutzen und Verträge qualifiziert unterschreiben, was in der handschriftlichen rechtlichen der ganzen EU im ganzen EWR Raum gleichzusetzen ist.

 

Also man hat da wirklich viele Vorteile und es gibt mittlerweile wirklich viele schöne Lösungen am Markt und da geht es einfach darum nur wie du gesagt hast.

 

Karsten man muss es einmal wollen.

 

Den Sprung schaffen aber wenn das Unternehmen den Sprung macht, kann es massiv die Prozesse effizienter machen und auch viel Geld einsparen und viel nerven vor allem mehr super genau von dir in Bergk gibt’s noch weitere Gedanken, die du mit reinwerfen möchtest Also neben den den Anwendungen von Vertraudienste und ED gilt es in meiner aus meiner Sicht momentan noch in vielen Unternehmungen, dass sie sich wirklich über ihre digitalen Prozesse noch mehr Gedanken machen müssen.

 

Also die Werkzeuge sind alle da.

 

Der Werkzeugkasten ist auch aufgeräumt und kann auch gewissen Dingen zugeordnet werden, was man wie mit welchem Werkzeug halt machen sollte .

 

Aber in vielen Gesprächen, gerade auch mit Unternehmen, zum Beispiel aus dem Bereich der Logistik, die halt Begleitpapiere an den Point of of Sales quasi erstellen wollen, wo man auch eine Unterschrift abverlangen will.

 

Wo ich dann halt den Frachtbrief dann halt elektronisch übermitteln kann.

 

Das sind alles ganz fantastische Gedanken.

 

Da haben auch die richtigen Werkzeuge für auch die richtigen Applikationen .

 

Aber der Gesamtworkflow steht einfach nicht weil ich drucke heute aus, dass es immer noch Gang und gebe und irgendwann wird wieder digitalisiert.

 

Und wenn ich zu einem komplett digitalen Prozess hinkomme, dann habe ich natürlich ganz andere Dinge noch da da drin zu tun, wie ich das Ganze machen muss .

 

Und ich glaube, das ist noch so ein Punkt. Wo wir mit mehr Begeisterung rangehen müssten zu sagen.

 

Wir wollen diesen Prozess jetzt auch digitalisieren das einführen dann halt von Vertrauensdien wie Siegel Signatorenen oder das Abverlangen einer E ID .

 

Das ist das ist nicht das Hexenwerk in der ganzen Geschichte.

 

Das können wir sehr sehr schnell bereitstellen, dass es funktioniert, wie es Markus so gerade angesprochen hat.

 

Ich glaube eine der größten Höhen ist darin, dass wir uns klar werden, dass ein analoger Prozess auf einmal komplett digital abgewickelt wird.

 

Und dass wir ja anders abgewickelt werden müssen, als wir es heute in Papierform tun .

 

Nur dann erhalten wir auch die gewünschten Effekte, die wir darüber halt haben wollen.

 

Und da ist noch meine Befürchtung tomo zu leicht in Deutschland aber ich bin auch nur für Deutschland zuständig.

 

Tun wir uns auch in den Unternehmungen sehr sehr hart zu sagen.

 

Wir wollen da jetzt also wirklich was ändern Also weg von meineralogen zu einem rein digitalen Workwad.

 

Auf der anderen Seite sehe ich genügend Unternehmungen, wo das immer mehr vorangetrieben wird, sehr positiv vorangetrieben wird.

 

Und von daher denke ich mal werden die nächsten Jahre da für uns weiterhin noch sehr sehr spannend sein und wir werden noch immer weiterhin noch mehr zu tun bekommen.

 

Das glaube ich auf jeden Fall auch super vielen Dank auf jeden Fall erst mal an euch beide.

 

Ich könnte jetzt versuchen aber ich werd mal versuchen das grob zusammenzufassen.

 

Also.

 

Es gibt mittlerweile Regelungen, die uns im europäischen Raum in den nächsten Jahren viele positive Dinge bescheren werden.

 

Es gibt ein tolles Vorzeigebeispiel in Österreich, viele Dinge teils erst seit letzter Woche funktionieren zumindest.

 

Im Land brauche ich keinen Ausweis mehr.

 

Ich bin wirklich neidisch und so ein bisschen bei bei mir das Gefühl, das war eine Runde, wo.

 

Der Finger in die Wunde gelegt wurde sehr hart.

 

Aber manchmal tut das ja auch gut.

 

Trotzdem ist ja auch der Vorteil die wir mitbekommen haben in der Diskussion.

 

Vielleicht wird es schwierig Dinge, die schon da sind hinterher an das europäische Verfahren wieder anzudocken.

 

Insoweit haben wir vielleicht einen Kopf an Kopf rennen Ich würde es sagen, nicht ganz aber wie auch immer es geht in die richtige Richtung.

 

Das ist die gute Nachricht.

 

Das Fax wird weniger werden so hoffen wir alle.

 

Und was für mich wirklich wahnsinnig spannend war, eben genau der Punkt, dass auch zwischen der persönlichen digitalen Identität Schnittstellen geschaffen werden auch in den wirtschaftlichen Bereichen die Unternehmen, dass man eben auch noch mal solche Attribute mit dazubekommt.

 

Insoweit habe ich ganz viel gelernt.

 

Ich hoffe, die lieben Zuhörer konnten auch das eine andere mitnehmen.

 

Von daher noch mal vielen Dank an euch beide ja wie immer wenn noch Fragen sind, wenn ihr Anmerkungen habt gerne an [email protected] und ansonsten vielen Dank fürs Zuhören und bis demnächst tschüss .

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Autor

Über diesen Podcast

Gesprächspartner: Dr. Markus Vesely, A-Trust; Markus Schuster, intarsys
Interviewer: Carsten Vossel, CCVOSSEL

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