Institut für Internet-Sicherheit - if(is) – Anbieter für IT-Sicherheit auf dem Marktplatz
Vertrauenswürdigkeit und IT-Sicherheit
Masterstudiengang "Internet-Sicherheit"
Was ist das Angebot?
Das Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) an der Westfälischen Hochschule, Campus Gelsenkirchen, bietet den konsekutiven Masterstudiengang Internet-Sicherheit an. Es handelt sich um einen der wenigen deutschsprachigen Hochschulstudiengänge, der IT-Sicherheit, Cyber-Sicherheit und Informationssicherheit vollständig in den Mittelpunkt stellt.
Eckdaten
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Abschluss |
Master of Science (M.Sc.) |
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Studienort |
Westfälische Hochschule, Campus Gelsenkirchen |
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Studienstart |
Winter- und Sommersemester möglich |
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Zugangsvoraussetzung |
Bachelor in Informatik oder verwandtem MINT-Fach |
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Website |
www.internet-sicherheit.de |
Zielgruppe
Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines Bachelor-Studiums in Informatik oder einem verwandten MINT-Fach mit nachgewiesenem Interesse an IT-Sicherheitstechnologien.
Studienschwerpunkte
• Cyber-Sicherheitsarchitekturen und -konzepte
• Datenschutz und IT-Sicherheitsrecht
• Ethik im Kontext digitaler Sicherheit
• Praktische Vertiefung aktueller Angriffs- und Abwehrmethoden
• Pflichtmodule vertiefen Informatik-Grundlagen aus dem Bachelor
Fachübergreifende Module zu Compliance und regulatorischen Anforderungen
Vertrauenswürdigkeits-Plattform
Was ist Trust KI?
Trust KI ist eine vom Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) entwickelte Vertrauenswürdigkeits-Plattform für KI-Lösungen und Datenräume. Ziel ist es, Herstellerunternehmen die Möglichkeit zu geben, die Vertrauenswürdigkeit ihrer Organisation sowie ihrer KI-Produkte transparent und nachvollziehbar zu dokumentieren.
Welches Problem löst die Plattform?
Anwenderunternehmen fehlt häufig eine strukturierte Grundlage, um KI-Lösungen und Datenräume hinsichtlich Sicherheit, Datenschutz und Zuverlässigkeit zu bewerten. Trust KI schließt diese Lücke durch standardisierte Vertrauenswürdigkeits-Agenden – strukturierte Nachweisdokumente für Hersteller.
Kernfunktionen
• Dokumentation der Vertrauenswürdigkeit von KI-Systemen und Datenräumen
• Branchenbezogene Kooperation mit Verbänden und staatlichen Institutionen
• Steigerung von Akzeptanz und Nutzungsbereitschaft für KI-Lösungen in der Wirtschaft
• Vertrauenswürdigkeits-Agenden als standardisierte Nachweisformate
Zielgruppen
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Herstellerunternehmen |
Dokumentation eigener KI-Produkte und Datenräume |
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Anwenderunternehmen |
Vertrauensaufbau gegenüber KI-Anbietern |
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Verbände & Institutionen |
Branchenbezogene Stakeholder-Kooperation |
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Regulierungsbehörden |
Standardisierte Compliance-Nachweise |
Cyber-Sicherheit und Künstliche Intelligenz
Forschungs- und Beratungsschwerpunkt des if(is)
Das Institut für Internet-Sicherheit forscht und berät an der Schnittstelle zweier zentraler Technologiefelder: dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit sowie der Absicherung von KI-Systemen selbst gegen Angriffe.
KI für Cyber-Sicherheit – was kann KI leisten?
KI-Systeme sind in der Lage, neue Angriffsdaten in Echtzeit zu verarbeiten und auf unbekannte Bedrohungen schneller zu reagieren als regelbasierte Systeme. Konkrete Anwendungsbereiche:
• Priorisierung sicherheitsrelevanter Ereignisse (Alert Triage)
• Erkennung neuartiger Spam- und Phishing-Wellen
• (Teil-)autonome Reaktion auf laufende Cyberangriffe
• Anomalieerkennung in Netzwerken und Endpunktsystemen
IT-Sicherheit für KI – Angriffe auf KI-Modelle
Ein grundlegendes Problem: Trainingsdaten für Sicherheits-KI stammen häufig direkt von Angreifern (Malware-Samples, Spam, Netzwerkverkehr). Dadurch entsteht ein strukturelles Manipulationsrisiko. Das if(is) forscht zu:
• Adversarial Machine Learning und Data Poisoning
• Robustheit und Angriffserkennung bei KI-Systemen
• Sicherheitsarchitekturen für KI-basierte Sicherheitslösungen
• Manipulation von Klassifikationsmodellen durch Angreifer-kontrollierte Eingaben
Sicherheit und Privatheit im Internet
Forschungsfeld des if(is)
Das if(is) untersucht, welchen Einfluss Web-Technologien auf die Privatheit von Nutzerinnen und Nutzern haben – technisch, rechtlich und aus menschlicher Perspektive.
Warum ist dieses Thema relevant?
Das Internet ist integraler Bestandteil des Alltags: Kommunikation, Dokumentenarbeit, Medienkonsum und Informationsbeschaffung finden online statt. Gleichzeitig erheben digitale Dienste in wachsendem Umfang persönliche Daten – oft ohne dass Nutzende das vollständig überblicken können.
Forschungsschwerpunkte
• Technische Analyse der Verbreitung und Wirkung datenschutzrelevanter Web-Technologien (Tracking, Fingerprinting, Third-Party-Services)
• Rechtliche Bewertung im Kontext DSGVO und europäischer Datenschutzregulierung
• Menschliche und verhaltenspsychologische Aspekte von Datenschutzentscheidungen
• Entwicklung von Schutzmaßnahmen und Privacy-Enhancing Technologies (PETs)
Anwendungsfelder
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DSGVO-Compliance |
Technische Analyse datenschutzrelevanter Webkomponenten |
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Browser-Sicherheit |
Schutz vor Tracking und Fingerprinting |
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Digitale Selbstbestimmung |
Aufklärung und Werkzeuge für informierte Nutzerentscheidungen |
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Privacy by Design |
Beratung bei datenschutzgerechter Systemarchitektur |
Cybercrime und gezielte Angriffe
Forschungs- und Analyseschwerpunkt des if(is)
Das Institut für Internet-Sicherheit analysiert Cyberangriffe technisch und methodisch – von der Angriffsvorbereitung über die Kompromittierung bis zur forensischen Aufklärung. Dieser Bereich umfasst Threat Intelligence, digitale Forensik, Malware-Analyse und Netzwerküberwachung.
Kompetenzbereiche im Überblick
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Thema |
Beschreibung |
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Threat Intelligence |
Technische Analyse von Angriffsakteuren, Infrastrukturen und Kampagnen mittels Reverse Engineering und Infrastruktur-Pivoting |
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Digitale Forensik |
Aufklärung von Vorfällen auf IT-Systemen, mit Schwerpunkt auf IoT-Geräten |
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Malware-Analyse |
Clustering von Malware-Familien, Rekonstruktion von Code-Strukturen in Binärdateien |
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Traffic-Analyse |
Erkennung von Kompromittierungen durch Analyse des Netzwerkverkehrs von IT-Geräten |
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Smart Home / IoT |
Identifikation von Sicherheitsproblemen in vernetzten Geräten, Entwicklung von Schutzverfahren |
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Virtual Machine Introspection (VMI) |
Beobachtung des Verhaltens innerhalb von Gastbetriebssystemen von außerhalb durch Virtualisierungstechniken |
Zielgruppen
• Unternehmen mit Security-Incident-Bedarf
• CERT / CSIRT-Teams
• Strafverfolgungsbehörden
• Forschungseinrichtungen und Hochschulen
Kontakt
Prof. Norbert Pohlmann
https://www.internet-sicherheit.de/
https://de.linkedin.com/company/instituteforinternetsecurity
45877 Gelsenkirchen

Anstehende Veranstaltung
Aktueller Beitrag
Veröffentlicht am 10. Juni 2026 • In 5 Minuten gelesen
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