Hacker-Schutz: Marc Cain revolutioniert seine IT-Sicherheit

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Marc Cain stärkt mit Dell Technologies seine Cyberresilienz und Reaktionsfähigkeit.

Das international tätige Modeunternehmen Marc Cain hat seine Backup- und Recovery-Strategie grundlegend neu ausgerichtet. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die reine Modernisierung der Technologie, sondern der gezielte Ausbau der organisatorischen und technischen Resilienz. Gemeinsam mit Dell Technologies und dem Partner MentIQ entstand eine moderne Sicherungsarchitektur. Diese ist darauf ausgelegt ist, auch unter kritischen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.

Zusammenfassung (TL; DR):

  • Das Modeunternehmen Marc Cain hat gemeinsam mit Dell Technologies und MentIQ seine Backup- und Recovery-Strategie grundlegend modernisiert.
  • Damit will das Unternehmen die Cyberresilienz und schnelle Betriebsfähigkeit im Ernstfall sichern. Das Herzstück der neuen Architektur ist ein mehrstufiges Sicherheitskonzept mit strikt isolierten Datensicherungen.
  • Automatisierte Tests prüfen fortlaufend auf die Wiederherstellbarkeit. Neben der verbesserten Recovery-Fähigkeit nutzte das Unternehmen das Projekt für eine ganzheitliche Transformation.

Auslöser für das Projekt waren steigende Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit. Während die Datenmengen kontinuierlich wuchsen, veränderten sich gleichzeitig die Anforderungen an Cyberresilienz und den Schutz geschäftskritischer Informationen spürbar. Marc Cain nutzte diese Entwicklung, um die bestehende Backup-Strategie gezielt weiterzuentwickeln und auf zukünftige Anforderungen auszurichten. Im Mittelpunkt standen dabei klare Zielgrößen wie eine zuverlässige Wiederherstellbarkeit, die konsequente Isolation kritischer Datenbestände sowie ein kontrollierter und planbarer Wiederanlauf im Ernstfall.

Kern der neuen Ausrichtung ist ein mehrstufiges Konzept, das operative Backups und zusätzliche, strikt getrennte Sicherungsebenen kombiniert. Diese Architektur folgt dem Prinzip der Isolation: Kritische Daten werden in einer separaten Umgebung vorgehalten, die unabhängig von den produktiven Systemen betrieben wird. Dadurch reduziert sich das Risiko, dass Angriffe oder Systemausfälle sämtliche Sicherungskopien gleichzeitig betreffen.

Marc Cain stärkt Cyberresilienz

Mit diesem Ansatz stärkt Marc Cain gezielt seine Cyberresilienz. Im Falle eines sicherheitsrelevanten Vorfalls steht eine vertrauenswürdige Datenbasis zur Verfügung, auf deren Grundlage sich zentrale Geschäftsprozesse wiederherstellen lassen. Entscheidend ist dabei nicht nur der Schutz der Daten selbst, sondern die Fähigkeit, in einem klar definierten Rahmen in den operativen Betrieb zurückzukehren.

Parallel dazu wurde die Recovery-Fähigkeit konsequent verbessert. Die neue Umgebung ermöglicht es, Daten und Anwendungen granular und strukturiert wiederherzustellen. Statt reaktiver, zeitintensiver Maßnahmen kann die IT heute orchestriert vorgehen und priorisierte Workloads gezielt wieder in Betrieb nehmen. Das erhöht die Planungssicherheit im Störungsfall und reduziert potenzielle Auswirkungen auf das Tagesgeschäft.

Kontinuierliche Überprüfung der Wiederherstellbarkeit

Ein weiterer Baustein der neuen Strategie ist die kontinuierliche Überprüfung der Wiederherstellbarkeit. Automatisierte Tests stellen sicher, dass Sicherungen nicht nur vorhanden, sondern im Ernstfall auch tatsächlich nutzbar sind. Damit verankert Marc Cain das Thema Recovery stärker im laufenden Betrieb und verschiebt den Fokus von reiner Datensicherung hin zu verlässlicher Betriebsfähigkeit.

Ganzheitliche Transformation sichert Betriebsfähigkeit

Das Projekt selbst wurde als ganzheitliche Transformation angelegt. Neben der technologischen Erneuerung standen auch Prozessanpassungen und die Weiterentwicklung des Sicherheitskonzepts im Fokus. Die enge Zusammenarbeit zwischen den internen Teams sowie mit Dell Technologies und MentIQ erwies sich dabei als zentraler Erfolgsfaktor – insbesondere bei der Analyse der Anforderungen, der Ableitung der Zielarchitektur und der strukturierten Umsetzung.

Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse wirkten sich auch über das Thema Backup hinaus aus. Marc Cain nutzte die Modernisierung, um weitere Teile seiner IT-Infrastruktur zu konsolidieren und zu standardisieren. Dazu zählen unter anderem Netzwerkkomponenten in den Rechenzentren sowie die globale Arbeitsplatzumgebung.

Mit der Neuausrichtung seiner Backup- und Recovery-Strategie hat Marc Cain seine IT gezielt auf ein Umfeld vorbereitet, in dem Ausfallsicherheit und schnelle Reaktionsfähigkeit geschäftskritisch sind. Die Kombination aus isolierten Sicherungsebenen, validierter Wiederherstellbarkeit und klar definierten Wiederanlaufprozessen schafft die Grundlage dafür, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen stabil zu operieren.

„Für uns stand von Anfang an fest: Wir wollen nicht nur schneller sichern, sondern gewährleisten, dass wir im Ernstfall schnell und kontrolliert wieder arbeitsfähig sind“, sagt Svenja Berger, Head of IT Operations bei Marc Cain.