Quergelesen: Was die Branche bewegt (KW 18/26)
Die Medien- und Technologiewelt schläft nie, aber Sie müssen nicht alles selbst lesen. In dem wöchentlichen neuen Format “Quergelesen” filtern die wichtigsten Meldungen aus nationalen und internationalen Quellen für Sie heraus. Kurz, präzise und auf den Punkt – damit Sie in wenigen Minuten wissen, was heute wirklich wichtig ist.
- Iran-nahe Hacker stören kritische US-Infrastruktur durch Angriffe auf internetfähige speicherprogrammierbare Steuerungen: Iran-nahe Cyberakteure zielen auf internetfähige Betriebstechnologiegeräte (OT-Geräte) in kritischen Infrastrukturen der USA ab, darunter speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), warnten Cybersicherheits- und Geheimdienstbehörden am Dienstag. Quelle: Thehackernews)
- Der Krieg hat die Gesetze gegen Cyberkriminalität in den VAE nicht geschaffen. Er hat sie nur offengelegt: Als Anfang des Jahres iranische Raketen- und Drohnenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate begannen, rückten auch Gesetze zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in den Fokus, da der Konflikt nicht nur in der Luft, sondern auch online ausgetragen wurde. Die Behörden gaben Festnahmen im Zusammenhang mit irreführenden Videos, KI-generierten Clips, illegalen Filmaufnahmen und der Verbreitung von Falschinformationen bekannt. (Quelle: Wired)
- 373.000 illegale Seiten abgeschaltet. Illegale Netzwerke im Darknet aufgedeckt: In einer internationalen Aktion haben Ermittlungsbehörden der Zentralstelle Cybercrime Bayern und Wiener Forschende rund 373.000 Darknet-Seiten vom Netz genommen. Angaben des Oberstaatsanwalts Schäl zufolge gilt das als bisher größter Ermittlungserfolg im Darknet. Auf den Seiten wurden gewalttätige Missbrauchsdarstellungen gezeigt und andere illegale Geschäfte wie Falschgeld oder gestohlene Daten angeboten. (Quelle: Goodnews-Magazin)
- Die Zahl der Ermittlungen wegen Finanzkriminalität sinkt im Jahr 2025: Die neuesten Zahlen aus dem Jahresbericht 2025 des Royal Cayman Islands Police Service zeigen, dass die Zahl der Ermittlungen wegen Finanzkriminalität im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 zurückgegangen ist. Die Einheit zur Bekämpfung von Finanzkriminalität bekämpft Finanzkriminalität im Inland der Cayman Islands und unterstützt auch andere Polizeieinheiten, wenn Teile eines Falles Finanzkriminalität betreffen. Im Jahr 2025 bearbeitete die Einheit 107 Ermittlungen, von denen 80 als Straftaten registriert wurden. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2024 171 Ermittlungen wegen Finanzkriminalität im Inland durchgeführt. (Quelle: Cayman Compass)



