KI und Cloud treiben Budgets für Sicherheitsschulungen

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ISC2-Studie zeigt auf, welche Qualifikationslücken Unternehmen zu Investitionen in Cybersicherheits-Schulungen veranlassen.

ISC2, gemeinnützige Mitgliederorganisation für Cybersecurity-Fachleute, hat die „Security Training Trends 2026“ veröffentlicht. Demnach investieren Unternehmen verstärkt in Cybersicherheits-Schulungen, um bestehende und künftige Qualifikationsanforderungen zu erfüllen.

Zusammenfassung (TL; DR):

  • Laut der ISC2-Studie „Security Training Trends 2026“ erhöhen 73 Prozent der Unternehmen ihre Budgets für Cybersicherheitsschulungen. Der Fokus liegt primär auf Künstlicher Intelligenz (47 Prozent) und Cloud-Sicherheit (44 Prozent).
  • Trotz maßgeschneiderter Programme nennen 53 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen Zeitmangel als das größte Hindernis für effektive Weiterbildung.
  • Um die Unternehmensresilienz zu stärken, müssen Schulungen als strategische Kernkompetenz verstanden und aktiv in den Arbeitsalltag integriert werden.

Knapp die Hälfte der befragten Sicherheitsverantwortlichen (47 Prozent) gibt an, dass KI die dringlichste Kompetenz ist, die ihr Unternehmen durch Cybersicherheitsschulungen vermittelt oder zu vermitteln plant. Das unterstreicht, wie sehr neue Technologien die Prioritäten der Belegschaft neu definieren.

Mehr Fokus auf Fachkompetenzen im Bereich Cybersicherheit

Unternehmen stehen weiterhin vor großen Herausforderungen hinsichtlich der Fachkompetenzen im Bereich Cybersicherheit. Als Reaktion darauf verfolgen die Unternehmen einen proaktiven Ansatz bei der Personalentwicklung, indem sie ihre Investitionen in Schulungen erhöhen. Fast drei Viertel der Sicherheitsverantwortlichen (73 Prozent) geben an, dass ihr Budget für Sicherheitsschulungen in den letzten 12 Monaten gestiegen ist.

Die Firmen passen zudem ihre Schulungsstrategien an. Die allermeisten Befragten (94 Prozent) sind der Meinung, dass sie bei der Anpassung der Schulungen an neue Technologien und sich wandelnde Sicherheitsanforderungen auf dem neuesten Stand sind oder sogar einen Vorsprung haben. 86 Prozent geben an, dass ihre Schulungsprogramme den sich wandelnden Qualifikationsanforderungen effektiv gerecht werden.

Die Umsetzung von Investitionen in konkrete Ergebnisse bleibt jedoch eine Herausforderung. Trotz der weit verbreiteten Unterstützung der Arbeitgeber für berufliche Weiterbildung nennen mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Führungskräfte im Bereich Cybersicherheit Zeit- und Terminengpässe als das größte Hindernis für eine effektive Weiterbildung.

„Unsere Studie macht deutlich, dass Schulungen zur Cybersicherheit mittlerweile nicht mehr nur Priorität für die Personalentwicklung haben, sondern zu einer Frage der Unternehmensresilienz geworden sind“, sagte Casey Marks, Chief Operating Officer von ISC2. „Da KI, Cloud und andere Technologien die Bedrohungslandschaft weiterhin verändern, müssen Unternehmen wissen, ob ihre Teams die richtigen Kompetenzen aufbauen. Diejenigen, die Schulungen als strategische Kompetenz und nicht als regelmäßige Übung betrachten, werden besser darauf vorbereitet sein, Risiken zu managen, sich an Veränderungen anzupassen und auf das zu reagieren, was als Nächstes kommt.“

Weitere Ergebnisse der Studie zu Schulungen

  • Schulungsbudgets steigen, doch Zeit bleibt die größte Herausforderung: 73 Prozent geben an, dass das Budget ihrer Organisation für Cybersicherheitsschulungen in den letzten 12 Monaten gestiegen ist. Während 98 Prozent angeben, dass berufliche Weiterbildung während der Arbeitszeit erlaubt ist, nennen mehr als die Hälfte (53 Prozent) nach wie vor Zeit- oder Terminengpässe als Haupthindernis für Schulungen.
  • Cloud-Sicherheit bleibt ein wichtiger Schwerpunkt: An zweiter Stelle nach KI (47 Prozent) nennen 44 Prozent der Befragten die Sicherheit im Cloud-Computing als oberste Schulungspriorität. Danach kommen neben Sicherheitsanalyse (44 Prozent), Risikobewertung und -management (40 Prozent) sowie Sicherheitsadministration (40 Prozent).
  • Strategien für Cybersicherheitsschulungen sind strukturiert und rollenspezifisch: Die meisten Sicherheitsverantwortlichen setzen auf strukturierte Ansätze zur Personalentwicklung. 77 Prozent nutzen eine Mischung aus internen und externen Anbietern nutzen. 70 Prozent geben an, dass die Schulungen auf die jeweilige Rolle zugeschnitten sind und keine standardisierten Einheitsprogramme darstellen.

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