ISC2: KI-Sicherheitskonzepte ziehen in Zertifizierungen ein

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ISC2: KI-Sicherheitskonzepte ziehen in Zertifizierungen ein

ISC2 veröffentlicht Leitlinien zur Einbindung von KI-Sicherheitskonzepten in alle Zertifizierungen.

ISC2, Mitgliederorganisation für Cybersecurity-Experten, hat ihre Prüfungsleitlinien für Künstliche Intelligenz (Exam Guidance for Artificial Intelligence) veröffentlicht. Da die Einführung von KI schnell voranschreitet, entwickeln sich auch die Rollen und Verantwortlichkeiten von Cybersecurity-Experten weiter, um dem wachsenden Bedarf in Organisationen gerecht zu werden, KI-Systeme abzusichern und KI-Risiken zu managen. Die neuen Prüfungsleitlinien geben Prüfungskandidaten und ihren Arbeitgebern ein Verständnis darüber, wie KI-Sicherheitskonzepte in die Prüfungsinhalte der ISC2-Zertifizierungen integriert werden.

Zusammenfassung (TL; DR):

  • ISC2 integriert spezifische KI-Sicherheitskonzepte in alle Cybersecurity-Zertifizierungen, um den wachsenden Bedarf an KI-Risikomanagement zu decken.
  • Die neuen Prüfungsleitlinien decken über 50 Kernbereiche ab und wurden durch ein dreijähriges, branchenbasiertes Update-Verfahren validiert.
  • Ergänzend bietet ISC2 Weiterbildungen sowie ein spezielles KI-Sicherheitszertifikat an, um Fachkräfte auf die Absicherung von KI-Systemen vorzubereiten.

„Die strenge Pflege der Zertifizierungen stellt sicher, dass wir auf die Veränderungen in den Berufsrollen und auf das Wissen, die Fähigkeiten und Kompetenzen, die Cybersecurity-Experten für den erfolgreichen Schutz ihrer Organisationen benötigen, achten“, sagt Casey Marks, Chief Operating Officer von ISC2. „Die Leitlinien zeigen, wie die Absicherung von KI-Systemen zunehmend in unsere Prüfungsinhalte einfließt und dass Prüfungskandidaten ihre Expertise bei einer der drängendsten Sicherheitsherausforderungen unserer Zeit unter Beweis stellen.“ Die Prüfungsleitlinien für Künstliche Intelligenz von ISC2 zeigen, wo KI-Konzepte in mehr als 50 Kernbereichen der Cybersecurity-Prüfungen im gesamten Zertifizierungsportfolio von ISC2 vorkommen.

Durch den rigorosen, dreijährigen Zyklus für Prüfungsaktualisierungen – einschließlich Job Task Analysis (JTA), Entwicklung von Prüfungsplänen, Erstellung von Prüfungsfragen, Peer-Review, Standardsetzung und Veröffentlichung – bestätigen zertifizierte Fachexperten und Praktiker aus der Branche, dass die ISC2-Prüfungen die realen beruflichen Anforderungen erfüllen. Da KI-Fähigkeiten mit den Kernbereichen der Cybersecurity verschmelzen, integrieren diese Experten regelmäßig KI-bezogene Aufgaben und Sicherheitsaspekte in die Prüfungspläne und stellen damit sicher, dass die ISC2-Prüfungen relevant, aktuell und anspruchsvoll bleiben.

KI-Sicherheitskonzepte wurden in die Kernbereiche der Cybersecurity integriert, darunter Sicherheits- und Risikomanagement, Asset-Sicherheit, Sicherheitsarchitektur und -technik, Kommunikations- und Netzwerksicherheit, Sicherheitsbewertung und -tests, Sicherheitsoperationen und Sicherheit in der Softwareentwicklung sowie weitere Bereiche.

Weitere Informationen stehen in den Prüfungsleitlinien für Künstliche Intelligenz (Exam Guidance for Artificial Intelligence).

ISC2: Aufbau neuer KI-Sicherheitskompetenzen

ISC2 integriert KI zudem in seine Weiterbildungsmöglichkeiten für bestehende Mitglieder und Cybersecurity-Experten, die ihre KI-Sicherheitskompetenzen aufbauen und nachweisen möchten. Dazu gehören das KI-Sicherheitszertifikat, Kurse, Forschung sowie von Kollegen erstellte Artikel, die Best Practices vermitteln.

Fachkräfte, die ihre KI-Sicherheitskompetenz nachweisen möchten, können darauf vertrauen, dass ihnen der Erwerb von Zertifizierungen und der Zugang zu umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten helfen, ihre Karriere in einer zunehmend KI-zentrierten Welt voranzubringen.

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