Frauen sehen Cybersicherheit als attraktiven Karriereweg.
ISC2, gemeinnützige Mitgliederorganisation für Cybersecurity-Fachleute, hat ihre neueste Studie veröffentlicht, die die Wahrnehmungen von Frauen in der Cybersicherheitsbranche untersucht.
Zusammenfassung (TL; DR):
- ISC2 hat eine Studie veröffentlicht, die die Wahrnehmungen von Frauen in der Cybersicherheitsbranche untersucht.
- Ein Drittel der Frauen (34 Prozent) gibt an, dass Ungleichheiten bei Bezahlung oder Beförderungen sie daran gehindert hätten, beruflich voranzukommen
- Zwei von fünf männlichen Teilnehmern (42 Prozent) geben an, keine Herausforderungen oder wesentlichen Hürden für Frauen wahrzunehmen. Dieser Wert ist 2,5-mal höher als bei den weiblichen Teilnehmerinnen (17 Prozent).
Die Studie basiert auf Antworten von mehr als 2.600 Frauen, die an der aktuellen ISC2 Cybersecurity Workforce Study teilgenommen haben (16 Prozent der insgesamt 16.029 befragten Cybersicherheitsfachkräfte). Sie beleuchtet sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen, denen Frauen in der Cybersicherheitsbranche begegnen.
Zentrale Ergebnisse der Studie zu Frauen in der Cybersicherheit
- 72 Prozent der Befragten beschreiben Cybersicherheit als einen einladenden Karriereweg in ihrem Land oder ihrer Region.
- Die durchschnittliche Arbeitszufriedenheit unter den Teilnehmerinnen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 67 Prozent auf 71 Prozent.
- Teilnehmerinnen berichten häufiger als Männer, dass ihre Organisationen in den vergangenen 12 Monaten Entlassungen im Sicherheitsbereich vorgenommen haben (28 Prozent gegenüber 23 Prozent der Männer).
- Ein Drittel (34 Prozent) gibt an, dass Ungleichheiten bei Bezahlung oder Beförderungen sie daran gehindert hätten, beruflich voranzukommen – im Vergleich zu 19 Prozent der Männer.
- Fast die Hälfte (45 Prozent) nennt Work-Life-Balance oder Betreuungsverpflichtungen als größte Herausforderung, um in der Cybersicherheit zu bleiben oder sich weiterzuentwickeln. Bei Männern liegt dieser Wert bei 29 Prozent.
- Zwei von fünf männlichen Teilnehmern (42 Prozent) geben an, keine Herausforderungen oder wesentlichen Hürden wahrzunehmen. Dieser Wert ist 2,5-mal höher als bei den weiblichen Teilnehmerinnen (17 Prozent).
- Teilnehmerinnen erwägen häufiger als Männer, aufgrund der aktuellen Marktbedingungen einen Berufswechsel (33 Prozent gegenüber 27 Prozent).
- Frauen (27 Prozent) geben häufiger als Männer (17 Prozent) an, über „signifikante“ Kenntnisse in Künstlicher Intelligenz und Machine Learning zu verfügen.



