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 yberresilienz-sicherheit-beginnt-mit-der-identitaet-2/
SUMMARY:Vortrag: Post Zero Trust und Cyberresilienz – Sicherheit beginnt 
 mit der Identität
DESCRIPTION:Post Zero Trust und Cyberresilienz – Sicherheit beginnt mit d
 er Identität\nDie Grenzen klassischer Unternehmensnetze haben sich aufgel
 öst. Cloud-Dienste\, mobile Arbeit\, externe Dienstleister und hybride In
 frastrukturen prägen den IT-Betrieb. Zero Trust war deshalb ein notwendig
 er Paradigmenwechsel: Nicht der Standort innerhalb eines vermeintlich vert
 rauenswürdigen Netzes\, sondern Identität\, Gerät\, Kontext\, Berechtig
 ung und Policy entscheiden über einen Zugriff.\n\nNoch bevor entschieden 
 wird\, auf welche Ressource ein Benutzer zugreifen darf\, muss eine grundl
 egendere Frage beantwortet werden: Wer sitzt tatsächlich vor dem Rechner?
  Ohne eindeutig festgestellte menschliche Identität sollte keine geschüt
 zte Anwendung\, Kommunikationsumgebung oder Verbindung zur Unternehmensinf
 rastruktur entstehen. Die Sicherheitskette folgt daher einer klaren Reihen
 folge: zuerst die Identität\, dann die geschützte Sicherheitsumgebung\, 
 anschließend Policy und Posture\, danach die autorisierte Anwendung – u
 nd erst dann die Kommunikation.\n\nDer Vortrag zeigt die technische Umsetz
 ung dieser Reihenfolge. Nach erfolgreicher Identifikation wird eine persö
 nliche\, geschützte Sicherheitsumgebung aktiviert. Sitzungs-\, Policy-\, 
 Routing- und kryptografische Informationen werden in einem geschützten\, 
 temporären Arbeitsspeicherkontext verarbeitet. Erst dort beginnen die erf
 orderlichen Prüfungen. Der Tunnel ist damit nicht der Ausgangspunkt der S
 icherheitsentscheidung\, sondern ihr Ergebnis: Erst Policy – dann Kommun
 ikation.\n\nPost Zero Trust ersetzt Zero Trust nicht\, sondern entwickelt 
 dessen Prinzipien weiter. Zero Trust fragt\, wer unter welchen Bedingungen
  auf welche Ressource zugreifen darf. Post Zero Trust ergänzt die Frage\,
  was für diesen Benutzer überhaupt sichtbar\, adressierbar oder erreichb
 ar sein muss – und ob für seine Aufgabe eine allgemeine Netzwerkbeziehu
 ng entstehen darf. Der Benutzer erhält daher keinen pauschalen Netzwerkzu
 gang\, sondern ausschließlich die autorisierte Anwendungs- oder Kommunika
 tionsbeziehung. Die dahinterliegende Infrastruktur bleibt für den Client 
 möglichst unsichtbar und nicht direkt erreichbar. Angriffsfläche wird da
 durch nicht nur kontrolliert\, sondern bereits durch das Architekturdesign
  vermieden.\n\nAuch das Endgerät wird Teil des Sicherheitsmodells. Währe
 nd einer sicherheitskritischen Sitzung können nicht benötigte Programme 
 und parallele Kommunikationskanäle abhängig von der Policy eingeschränk
 t werden. Das Zero-Footprint-Prinzip sorgt zugleich dafür\, dass nach Abs
 chluss der Sitzung möglichst keine verwertbaren Sitzungs-\, Routing- oder
  kryptografischen Informationen auf dem Rechner verbleiben. MFA\, PKI\, Ve
 rschlüsselung und Perfect Forward Secrecy sind wichtige Bausteine\, bilde
 n allein jedoch keine Post-Zero-Trust-Architektur. Entscheidend ist ihr Zu
 sammenspiel mit Identität\, geschützter Ausführungsumgebung\, Policy\, 
 Client-Kontrolle\, Anwendungsisolation und der Vermeidung unnötiger Netzw
 erkbeziehungen.\n\nDie praktische Umsetzung dieser Architektur erfolgt mit
  sayTRUST UZE – Universal Zero Trust Exchange. Ein zentraler UZE-Server 
 arbeitet dabei mit hardware- oder softwarebasierten UZE-Clients zusammen. 
 Erst nach erfolgreicher Identitäts-\, Client-\, Zertifikats- und Berechti
 gungsprüfung wird die geschützte UZE-Client-Umgebung aktiviert. Der UZE-
 Server vermittelt anschließend ausschließlich die autorisierte Anwendung
 s- oder Kommunikationsbeziehung. Ein allgemeiner Netzwerkzugang entsteht n
 icht.\n\nSicherer Zugriff allein schafft jedoch noch keine Cyberresilienz.
  Eine Organisation muss wesentliche Dienste auch bei technischen Ausfälle
 n aufrechterhalten und nach Datenverlust\, Manipulation oder einem Katastr
 ophenfall zuverlässig wiederherstellen können. Der Vortrag verbindet des
 halb drei Schutzebenen zu einer gemeinsamen Architektur: Identität und ko
 ntrollierter Zugriff\, eine resiliente Betriebsplattform sowie Daten- und 
 Wiederherstellungsfähigkeit. Hochverfügbarkeit\, Backup\, Restore\, Medi
 enbruch\, Live-Synchronisation und Disaster Recovery müssen praktisch get
 estet und an definierten Wiederanlaufzielen gemessen werden. Denn Backup i
 st eine Technologie – Recovery ist eine Fähigkeit.\n\nSo entsteht eine 
 durchgängige Sicherheitskette: Identität vor Zugriff. Policy vor Kommuni
 kation. Anwendung vor Netzwerk. Betrieb trotz Ausfällen. Schutz der Daten
  und gesicherte Wiederherstellung. Sicherheit beginnt mit der Identität\,
  entscheidet vor dem Tunnel und endet erst mit belastbarer Cyberresilienz.
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  mit der Identität\, Messezentrum Nürnberg\, Halle 9 Forum F\, Nürnberg
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