Was trägt sichere Kommunikation zu Unternehmenszielen bei?

Home-Office war bisher eher ein Mittel zur Mitarbeiterbindung. Nun zeigt es sich als schnelle Lösung, um die Arbeitsfähigkeit eines Unternehmens sicherzustellen. Wenn Mitarbeiter von heute auf morgen zum Schutz der Gesundheit zuhause bleiben müssen, brauchen sie eine sichere und stabile Verbindung zum Unternehmensnetzwerk.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es wie aktuell um eine Ausnahmesituation wie die Corona-Pandemie geht oder um Ereignisse wie das Sturmtief „Sabine“, welches die Fahrt in die Firmenzentrale verhindert hat. Ein Gespräch über die wirtschaftlich bedeutende Rolle von sicherer Kommunikation mit dem CEO von NCP engineering, Patrick Oliver Graf.

Wie stufen Sie den aktuellen Stellenwert des Themas Home-Office ein?

Graf: Es gab schon vor Corona Szenarien, die gezeigt haben, dass Home-Office weit mehr ist als nur ein Mitarbeiter Benefit. Nehmen wir das Sturmtief Sabine, das Teile Deutschlands so schwer getroffen hat, dass viele Arbeitnehmer zuhause bleiben mussten. Oder vor einem Jahr, als ganze Regionen eingeschneit und abgeschnitten waren. Es kommt immer wieder zu Ereignissen, die Unternehmen vor die Herausforderung stellen, dass die Mitarbeiter nicht ins Büro kommen können. Die Corona-Pandemie bringt als Ausnahmesituation ungekannten Ausmaßes natürlich weltweit eine ganz andere Qualität in die Thematik.

Was hat Corona am Thema Home-Office verändert?

Graf: Dieses weltweite Problem hat innerhalb weniger Wochen die Knackpunkte der Globalisierung aufgezeigt und den Finger in die Wunde der Digitalisierung gelegt. Innerhalb weniger Tage wurden Regierungen und Unternehmen weltweit gezwungen, im Sinne ihrer Geschäfte und gleichzeitig im Sinne ihrer Mitarbeiter zu handeln – und zwar schnell. Größtenteils ohne vorherigen Plan für eine solche Situation.

Wie gut sind die Unternehmen aus Ihrer Sicht aufgestellt?

Graf: Unabhängig von Branche und Firmengröße gibt es viele Unternehmen, die bereits mit mobilen Endgeräten und einer entsprechenden Infrastruktur ausgestattet sind – eine dramafreie mobile Belegschaft quasi. Viele unserer Kunden konnten in sehr kurzer Zeit um weitere Lizenzen erweitern und waren direkt einsatzfähig. Das ist durchaus ein Alleinstellungsmerkmal von NCP im Markt, weil unsere Lösungen schnell erweiterbar und hoch skalierbar sind. In diesem Fall trifft einen die Umstellung auf Home-Office und Quarantäne nicht so hart.

Was machen Firmen, die das Thema Home-Office bisher als unwichtig abgetan haben?

Graf: Diese Unternehmen bekommen jetzt schmerzlich zu spüren, dass bei Quarantäne und Social Distancing eine Anwesenheitspflicht und Desktop Geräte im Bürogebäude nicht mehr praktikabel sind – und das sind weitaus mehr Firmen als man vermuten würde in

Zeiten der Digitalisierung. In diesem Fall kann man nicht so schnell aufstocken, dass der Betrieb weiterlaufen kann. Wenn die Hardware fehlt und wie aktuell noch Lieferengpässe hinzukommen, müssen die Mitarbeiter in Zwangsurlaub oder Kurzarbeit geschickt werden und sind nicht mehr produktiv.

Welche Möglichkeiten gibt es und was raten Sie Unternehmen für die Zukunft?

Graf: Am wichtigsten ist eine entsprechende Infrastruktur, sodass man im Notfall nicht erst Hardware teuer und aufwendig beschaffen muss – falls dann überhaupt verfügbar. Grundlage sind mobile Endgeräte wie Laptops und Smartphone, egal ob im Home-Office oder unterwegs. Wir bieten als Software-Hersteller den Vorteil, dass unsere VPN Lösungen kompatibel sind zu vorhandenen Netzwerkkomponenten wie Gateways. Das bedeutet, die getätigten Investitionen sind sicher, weil keine Umstellung nötig ist. Mit unserem VPN Management, den Clients und Servern sind Kunden mit tausenden Anwendern in kürzester Zeit einsatzfähig. Natürlich haben wir uns auch in Bezug auf Lizenzen und Modelle Gedanken gemacht und können flexibel auf einen Bedarf wie den aktuellen eingehen. Stichwort Pay-per-Use Modelle oder Pandemie-Lizenzen.

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Foto: Patrick Oliver Graf, CEO von NCP engineering