Botnetze zählen immer noch zu den hartnäckigsten Cyberbedrohungen

2017 haben die CenturyLink Threat Research Labs im Durchschnitt 195.000 auf Botnetz-Aktivitäten basierende Bedrohungen pro Tag erfasst, die es auf durchschnittlich 104 Millionen spezifische Ziele abgesehen hatten – von Servern und Computern bis hin zu mobilen und anderen internetfähigen Geräten.

„Böswillige Akteure nutzen Botnetze als ein grundlegendes Tool, um sensible Daten zu stehlen und DDoS-Angriffe zu starten“, erklärt Mike Benjamin, Leiter der CenturyLink Threat Research Labs. „Durch die Analyse von Angriffstrends und Methoden der globalen Botnetze können wir neue Bedrohungen besser erkennen und darauf reagieren, um unser eigenes Netzwerk und das unserer Kunden zu schützen.“

Den CenturyLink 2018 Threat Report finden Sie hier: http://lookbook.centurylink.com/threat-report

Wichtige Erkenntnisse

  • Regionen mit starken oder schnell wachsenden IT-Netzwerken und Infrastrukturen sind nach wie vor die Hauptquelle für cyberkriminelle Aktivitäten.

o Die fünf Top Länder bezogen auf schädlichen Internetverkehr in Europa waren 2017 Russland, Ukraine, Deutschland, Niederlande und Frankreich.

o Die fünf europäischen Länder mit den meisten Command- und Control-Servern (C2s), die Botnetze steuern, waren Russland, Ukraine, Deutschland, Niederlande und Frankreich.

  • Länder und Regionen mit stabiler Kommunikationsinfrastruktur haben nicht nur unwissentlich die Bandbreite für IoT-DDoS-Angriffe bereitgestellt, sie zählen auch gleichzeitig zu den Opfern mit dem größten Volumen an Angriffsbefehlen.

o Die Die fünf wichtigsten Zielländer für Botnetz-Attacken waren die Vereinigten Staaten, China, Deutschland, Russland und Großbritannien.

o Die europäischen Länder mit der größten Anzahl an kompromittierten Hosts bzw. Bots waren Großbritannien, Deutschland, Russland, Frankreich und Italien.

  • Die Schadsoftware Mirai und ihre Varianten beherrschten zwar die Berichterstattung, aber die Gafgyt-Angriffe, die von CenturyLink Threat Research Labs gesichtet wurden, richteten mehr Schaden an und hielten deutlich länger an.